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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Tuchkaufmann, Oberbürgermeister. - Nach der Ausbildung als Textilkaufmann in Siegen und Dortmund arbeitete K in einer Tuchfabrik in Aachen, zuletzt als Abteilungsleiter. 1919 trat er bei einer Trierer Tuchfirma als Prokurist ein. Trotz der wirtschaftl. schwierigen Inflationszeit machte er sich 1923 in Trier selbständig und baute ein bald florierendes Geschäft auf. K war Handelsrichter, 1932-1933 Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Trier und 1945-1946 Vizepräsident der Wirtschaftskammer Trier - Immer schon polit. interessiert fand er 1924 den Weg zur Zentrumspartei in Trier, deren Vorsitzender er 1928 wurde. Er war Stadtverordneter des Zentrums, wurde Mitglied des Rheinischen Provinziallandtages und 1930-1933 Mitglied des preussischen Landtags im Wahlkreis Koblenz-Trier. V der Gestapo ständig überwacht, wurde er im August 1944 vorübergehend inhaftiert. - Nach dem Zweiten Weltkrieg war K 1945 Mitgründer der zunächst Christlich-Demokratische Partei genannten CDU und wurde als ihr Spitzenkandidat 1946 in den Stadtrat und zum Fraktionsvorsitzenden, dann zum ehrenamtl. Oberbürgermeister gewählt. In diesem Amt gelang ihm mit Tatkraft und Verhandlungsgeschick gegenüber den französ. Besatzungsbehörden die Wiederbelebung des Wirtschaftslebens. Er legte damit den \"Grundstein für den Wiederaufbau und den Aufstieg der Stadt\" (so sein Nachfolger Dr. Heinrich Raskin). K lehnte es 1949 ab, als hauptamtl. Oberbürgermeister zu arbeiten, nahm jedoch im gleichen Jahr die mit beachtl. Mehrheit erfolgte Wahl in den Deutschen Bundestag an. Bis 1957 konnte er sich dort als Vorsitzender des Grenzlandausschusses auch für den Trierer Raum einsetzen. Nach dem Ausscheiden aus dem polit. Leben war K weiterhin ehrenamtl. tätig. - Seine großen Verdienste um Stadt, Land und Bund fanden Anerkennung durch die Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland, der Freiherr-v-Stein-Plakette und des Ehrensiegels der Stadt Trier. Die Stadt Trier widmete ihm ein Ehrengrab und benannte 1963 eine Straße mit seinem Namen. - ---[Daten übernommen aus: Guido Groß, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
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    "source" : [ "Joseph Kalt: Heinrich Kemper, in: Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1963, 145-147", "E. Künast (Hrsg.): Handbuch für den Preuß Landtag. Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, 344", "Emil Zenz: Die Stadt Trier im 20. Jh, Trier 1981, 274 f" ]
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