{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Schriftsteller",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4053309-8"
  }, {
    "label" : "Übersetzer",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4061414-1"
  }, {
    "label" : "Feuerwehrmann",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4154284-8"
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Rogasen",
    "id" : "Rogasen"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "2016-09-27" ],
  "rppdId" : "pk06352",
  "dateOfBirth" : [ "1938-03-23" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Warschau",
    "id" : "Warschau"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Schreiben. Dichtung",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#12.2p"
  }, {
    "label" : "Öffentliche Verwaltung",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#7.15p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Sohn eines polnischen Offiziers, der zu Beginn des 2. Weltkrieges ist deutsche Gefangenschaft geriet; am 03.09.1940 wurde Alojzy - blond und blauäugig - von Wehrmachtssoldaten seiner Mutter geraubt und dem Verein \"Lebensborn\" zugeführt, um durch deutsche Eltern adoptiert zu werden; zunächst wurde er in polnischen und dann in deutschen Kinderheimen \"entpolonisiert\" und \"eingedeutscht\"; adoptiert wurde er von einer Koblenzer Familie und verlebte eine nach eigenen Angaben glückliche Kindheit, in der er der Nazi-Ideologie treu ergeben war; sein Name wurde in \"Alfred Hartmann\" geändert und seine Herkunft gefälscht: er galt nun als Sohn eines ermordeten SS-Mannes; 1948 nahm seine Mutter Kontakt zu ihm auf, wodurch ein jahrelanges Tauziehen um die Rückführung begann; im Laufe dieses Prozesses starb seine Adopitvmutter, die UNO-Repatriierungsbehörde versuchte sogar, den Jungen zu entführen; er kehrte 1954 nach einem Besuch bei seiner Mutter nicht mehr nach Deutschland zurück; wollte Diplomat werden und studierte ab 1956 Außenhandel, danach Jura; arbeitete lange als Dolmetscher für die Regierung, u.a. 1970 bei Willy Brandts historischem Besuch in Warschau; später Studium der Germanistik in Warschau; Dozent an der Universität Warschau, Übersetzer zahlreicher Werke der polnischen Literatur und des Films ins Deutsche; sein 1969 veröffentlichtes Buch \"Szkola janczarow\" wurde zu einem der bekanntesten Zeugnisse der Zwangsgermanisierung, es wurde vielfach übersetzt und verfilmt." ],
  "publication" : [ "Szkola janczarów, 1969 (Dt.: Die Schule der Janitscharen, 2013)" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2017-01-23",
    "source" : [ "Koch, Christoph: Geraubt, zurück- und doch nicht angekommen, in: Polen und wir, Nr. 1/2017 (118), Seite 15-17", "Twardecki, Alojzy: Die Schule der Janitscharen, Frankfurt am Main 2013, S. 142-143", "https://pl.wikipedia.org/wiki/Alojzy_Twardecki (Stand: 23.01.2017)" ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/1033828726",
  "gndIdentifier" : "1033828726",
  "preferredName" : "Twardecki, Alojzy",
  "placeOfActivity" : [ {
    "label" : "Koblenz, Kreisfreie Stadt",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n11100000"
  } ],
  "variantName" : [ "Twardecki, Alojzy / 1938-", "Hartmann, Alfred / 1938-" ]
}