Röntgen, Gottfried Leonhard August / 1781-1865

Varianter NameRoentgen, Gottfried August Leonhard / 1781-1865 | Roentgen, Gottfried August Leonhard ¬von¬ / 1781-1865 | Röntgen, Gottfried Leonhard August / 1781-1865 | Roentgen, August ¬von¬ / 1781-1865
Geburtsdatum10.06.1781
GeburtsortNeuwied, große kreisangehörige Stadt 
Sterbedatum05.08.1865
SterbeortNeuwied, große kreisangehörige Stadt 
WirkungsortNeuwied, große kreisangehörige Stadt  | Fahr / Rheinland | Feldkirchen (Ortsbezirk) 
Beruf oder BeschäftigungJurist  | Diplomat 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Recht  | Politiker und historische Persönlichkeiten 
In Beziehung stehende PersonRoentgen, David 
QuellenRhein-Zeitung, Ausg. A. - (2014) vom 22.4., S. 20 | Steffenfauseweh, Ulf: Ein wirklicher geheimer Rat aus Neuwied, in: Rhein-Zeitung, Ausg. A., vom 06.08.2015, S. 12 | Walther, Erich: Geheimrat Dr. jur. August von Roentgen, in: Heimatjahrbuch Landkreis Neuwied 2016, S. 178-187 | http://de.wikipedia.org/wiki/August_von_R%C3%B6ntgen  (Stand: 26.04.2016)
GND-Nummer104247975
Siehe auch Hessische Biografie |  Biographien der ADB |  Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur über Gottfried Leonhard August Röntgen in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 26.04.2016

Darstellung von Röntgen, Gottfried Leonhard August

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Biogramm

Aufgewachsen in Neuwied als Sohn des Möbeltischlers David Roentgen; sein Vater war Mitglied der "Herrnhuter Brüdergemeine", einer überkonfessionellen Glaubensgemeinschaft mit Wurzeln im Pietismus; wurde 1784 von der "Ältestenkonferenz" der Gemeinde zum Jurastudium vorgesehen; Schulbesuch in Barby an der Elbe und Niesky an der Lausitz, (wo weitere Brüdergemeinen existierten); 1799-1803 Jurastudium in Erlangen und Leipzig mit Promotion; Obwohl die Gemeine ihn nach Breslau schicken wollte 1803 Rückkehr nach Neuwied; dort zunächst Tätigkeit für die Wiedische Regierung; 1804 Polizeidirektor; 1806 Austritt aus der Gemeine; ab 1806 Diplomat in Nassauischen Diensten und in diesem Kontext beispielsweise 1814/15 Teilnahme am Wiener Kongress; 1816 nassauischer Geheimrat am niederländischen Königshof; 1820 auch badischer Geheimrat in Den Haag und nassauischer Gesandter in München; 1825 Erhebung in den Adelsstand; 1837 wohnhaft in Frankfurt, Heirat mit Carolina Olivia von Trepka, die 34 Jahre jünger war; bis zu seiner Pensionierung 1844 zudem Gesandter bei der Bundesversammlung; 1851 Tod seiner Frau; danach weiterhin diplomatisch tätig, u.a. bei der Eheschließung des Kronprinzen von Schweden mit Sophie von Nassau; ausgezeichnet als Commandeur des Königlich-Niederländischen Löwen-Ordens, als Ritter des Königlich-Hannoverischen Guelphen-Ordens, als Commandeur des Königlich-Sächsischen Civil-Verdienst-Ordens und mit dem Großkreuz des Großherzoglich Baden Zähringer Löwen-Ordens; Erbauer des Hauses Friedrichstein ("Villa Roentgen") in Fahr am Rhein