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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Nach Volksschule und Höherer Handelsschule 1912 Studium an der Handelshochschule Leipzig; 1914-1918 Kriegsteilnahme; 1930 Heirat mit Emma, geb. Mayer; 1933-1944 tätig beim Verband der Vereine Creditreform in Aachen, Saarbrücken und Koblenz; seit den Rassegesetzen von 1935 galt Emma Zimoch als \"Volljüdin\"; die Ehe galt als \"privilegierte Mischehe\", da Willy Zimoch \"deutschblütig\" war, was u.a. bedeutete, daß Emma keinen Judenstern tragen mußte; ihr Mann wurde dennoch nach eigenen Angaben aus der Deutschen Arbeitsfront ausgeschlossen, mehrfach von der NSDAP-Ortsgruppe zur Scheidung gedrängt u.a.m.; Ende 1944 flohen sie daher aus Koblenz und versteckten sich im Hunsrück; nach Kriegsende und der Rückkehr nach Koblenz wurde Willy Zimoch unter französischer Besatzung Kriminalrat, ohne eine Polizei-Ausbildung erhalten zu haben; zuständig für die Entnazifizierung; 1950 wurden Vorwürfe laut, er habe bei Verhören mutmaßlicher Nazis \"Gestapo-Methoden\" angewendet und daher den Spitznamen \"Henker von Koblenz\" erhalten, sein Büro im Rathaus habe \"Blutkeller\" geheißen; weitere Vorwürfe lauteten auf Amtsanmaßung und Rechtsbeugung; daraufhin Suspendierung, Inhaftierung und Anklage; der Prozeß dauerte fast ein ganzes Jahr, bemühte 177 Zeugen und endete mit Freispruch; dennoch Entlassung aus dem Kriminaldienst durch Ministerpräsident Altmeier, unter Berufung auf das Polizeibeamtengesetz von 1937; sämtliche Rechtsmittel gegen die Entlassung wurden, zuletzt vom Bundesverwaltungsgericht, abgewiesen; 1953 Umzug nach Berlin, seine Frau blieb jedoch in Koblenz; beide starben 1973" ],
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    "source" : [ "Weiß, Petra: Kriminalrat Willy Zimoch und die Judenverfolgung in Koblenz, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 39(2013), S. 489-507" ]
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