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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Er war der Sohn des Tischlers Johann A. u. der Barbara Schneider - J.A. erlebte eine traurige, elternlose Jugend, da beide Elternteile bereits 1840 starben. Nach dem Seminarstudium in Trier wurde er am 25.8.1866 in Trier zum Priester geweiht. Kaplan war er in Kaifenheim, Kröv, Adenau u. zwischendurch Benefiziat in Auel. Vom 23.10.1871 bis 6.3.1890 war er Pfarrer in Ramersbach. Im Kulturkampf wurde er vor die Wahl gestellt, Solidarität mit dem Bischof ohne Staatsgehalt u. kümmerliches Dasein oder Staatsgehalt u. der preuß. Regierung gehörig. Zunächst wollte er nach Amerika auswandern, hatte aber dafür kein Geld u. bekam auch keine Hilfe von seinen Verwandten. Deshalb reichte er bei der Bezirksregierung in Koblenz seine Ernennungsurkunde ein, um seine besondere Staatstreue zu unterstreichen u. gab eine Loyalitätserklärung ab. Die Annahme des Staatsgehaltes provozierte Widerstände, Vertrauensverluste, die Isolierung in der Pfarrei (die Mehrheit stellte sich gegen ihn) u. Spannungen mit den Nachbarpfarreien. Auch beim Trierer Bischof Matthias Eberhard verscherzte er sich die Sympathien. Er beschwerte sich bei der Bezirksregierung über die \"Amtskränkung\" durch Trier, diese ging aber nicht darauf ein. Da er merkte, dass seine Position als Pfarrer unhaltbar wurde, bat er den neuen Bischof Korum (1881-1921) um Vergebung, die ihm gewährt wurde. Sein Wirken als Pfarrer in Ramersbach blieb über seinen Tod hinaus umstritten. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Rolf Peters]" ],
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    "source" : [ "Schug, Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier, Bd. VII, Eifeldekanate 416", "Allard, Die Familie Allard, Kottenheim 1934 (unveröffentl. Manuskript)", "Dietz, Zur Problematik der Staatspfarrer im Kulturkampf, [Kreisjahrbuch] Ahrweiler 1997, 97/102." ]
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