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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Sohn des königl. Jägers Balthasar B. aus Schwarzbach (Fulda) u. der Margarethe Wolf aus Mittelstrimmig. - J.B. erhielt am 6.3.1841 die Priesterweihe in Trier. Zunächst diente er bis 1843 in der Pfarrei Kirchen (Sieg) als Kaplan u. übernahm bis 1848 die Pfarrei Bundenbach (Hunsrück). Im gleichen Jahr wurde er als Priester nach Ulmen versetzt, wo er während des Kulturkampfes zwischen der katholischen Kirche und dem preuß. Staat, am 24.12.1873 gegenüber dem Präsidenten der Rheinprovinz seine Loyalität hinsichtlich der Trennung von Kirche u. Staat erklärte, die er am 31.5.1875 gegenüber dem preuß. Kultusminister Falk wiederholte. Dabei unterstrich J.B. seine Überzeugung auf eine nationale Gesinnung im Kampf gegen eine alles beherrschende Romhörigkeit, wie auch seine Unterstützung gegenüber dem staatsergebenen Dompropst Holzer. Andererseits soll er dem preuß. Staat nur deshalb den Diensteid geleistet haben, weil die Gemeinde Ulmen zu arm sei, um ihm sein Gehalt zu zahlen. Dennoch stürzte er seine Pfarrangehörigen in große Gewissenskonflikte, die zu unheilvollen Spaltungen innerhalb der Pfarrgemeinde führten. Später bereute er vor dem Trierer Bischof seine Schuld, weigerte sich aber strikt, wie befohlen, von der Kanzel seine Schuld zu bekennen. Verlorengegangene Sympathien gewann er durch seine außerseelsorgerischen Tätigkeiten als Heilsachkundiger zurück (wenn der Pastor nicht helfen kann, dann kann es auch kein Arzt mehr). An seinem Todestag fand man ihn über ein Buch gebeugt, dessen aufgeschlagene Seite Ankündigungen über Schlaganfälle zeigte. J.B. war einem Schlaganfall erlegen. Sein Gedenkstein mit einer Statue des \"Guten Hirten\" steht auf dem Ulmener Friedhof. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Manfred Dietzen]" ],
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    "source" : [ "Der Weltklerus der Diözese Trier seit 1800, hrsg. vom Diözesanarchiv, Trier 1941, S. 62", "Chronik Ulmen, 2000, 233/4 u.308/10." ]
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