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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Er entstammte dem seit 1163 nachweisbaren gleichnamigen Dienstmannengeschlecht der Junker v.E. Im ehemaligen fränkischen Königshof in Ellenz geboren, musste er nach dem Verlust der örtlichen Reichsvogtei (1309) eine neue Existenzgrundlage für seine Familie suchen. Dazu vertiefte er die schon von seinen Eltern Euphenia u. Johann III. begründeten Lehensbeziehungen zum Trierer Erzstift. Zwischen 1387 u. 1404 war er kurtrier. Amtmann in Saarburg u. Inhaber des zugehörigen Burglehens. Er verstarb ohne männlichen Erben. 1398 hatte er vom Kurfürsten die Zusicherung erhalten, die trier. Lehen auf seine Tochter Irmgard übertragen zu dürfen, die mit dem Luxemburger Schöffen Gils v. Kettenheim verheiratet war. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Michael Hermes]", "Bruder von Johann von Ellenz; ein Wappen der Ritter von Ellenz ist seit 1347 belegt; es gibt mehrere Personen gleichen Namens: Fulker \"I.\", Fulker \"II.\", seinen Neffen (um 1360-um 1426), vermutl. ebenfalls Amtmann in Saarburg, und Fulker \"III.\", seinen Großneffen (um 1400-1467/73), Vogt zu Wincheringen (Stammbaum, in: Hermes, \"Die Ritter v.E.\", S. 121); das Geschlecht ging in den Familien von Kettenheim und von Bellenhausen auf, letzter des Namens war Thielmann von Ellenz (um 1440-um 1515)", "[Zur Familie von Ellenz:] Zunächst Verwalter des örtlichen Könighofes, der vermutlich auf eine merowingische Gründung zurückreicht. Ein \"Emicho von Pultershorf\" begegnet uns 1112. Erwähnt wird 1163 in einem Vergleich der Abtei Steinfeld u. des Stiftes Karden betreffend des Zehnten in der Pfarrei Ellenz gleich vier Männer v.E. (Johannes, Wizlewe, Henricus u. Gerhard). Theoderich v.E. ist 1210 Zeuge in einer Urkunde des Klosters Maria Laach. Theoderich v.E. ist auch Zeuge am 23.7.1265 bei Streitigkeiten des Klosters Himmerod gegen Waltern v. Pommern wegen der Güter des Embrico v. Clotten. Eine Schwester des Siebert v.E. wird 1289/90 als Ehefrau des Matthias v. Clotten aufgeführt. Das 1379 genannte festes Haus lag unterhalb der alten Ellenzer Pfarrkirche im Distrikt \"auf der Burg\". Als Wappen führten sie ein gerautetes Schild, dass sich erstmals 1347 bei Johann III. nachweisen lässt, der mit Heinrich v. Clotten eine Urkunde des Sibert v. Winneburg an den Trierer Erzb. bestätigt. Das Wappen erinnert stark an das der Herren v. Ulmen u. könnte wie dieses u. andere Rautenwappen auf das königl. Ministerialenumfeld der Grafen v. Virneburg zurückzuführen sein. In einer Urkunde vom 2.1.1338 bekundet der Knappe Johann v.E. in allen Streitigkeiten u. Rechtsfällen, die er zu diesen Tagen mit dem Erzb. Balduin von Trier u. der Trierer Kirche hatte, seinen Verzicht auf weiteres Vorgehen. Nach dem die Reichsvogtei Ellenz-Poltersdorf 1309 an die Herren v. Braunshorn gelangt war, verlagerte die Familie ihre Machtinteressen zunehmend in den Saargau u. nach Lothringen. Dort kamen sie seit dem letzten Drittel des 14. Jahrh. als Erbvögte u. Burgherren von Wincheringen sowie als Obervögte von Freisdorf (Lothringen) zu Wohlstand u. Ansehen. Sie stellten mehrere Saarburger Amtmänner, so Fulker I. v.E. Johann IV. v.E. u. Peter v.E, er war auch von 1379/90 Oberschultheiß der Stadt Trier. 1473 erlischt die Hauptlinie im Mannesstamm. Der mit der Erbtochter Margarethe verheiratete Heinrich v. Warsberg übernimmt den Familienbesitz in Saarburg, Wincheringen, Freisdorf u. Ellenz-Poltersdorf. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: A. Friderichs / M. Hermes]" ],
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    "source" : [ "Hermes, Michael: \"Die Ritter v.E.\", in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 2001, S. 120 ff.", "http://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?id=654 (Stand: 27.09.2011)", "Hauptmann, Felix: \"Zehn mittelrheinische Wappengruppen\", in: Jahrbuch der Heraldischen Gesellschaft \"Adler\" in Wien 1900, 10, S. 16 = http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2008/10203/ (Stand: 27.09.2011)", "Görz, Mittelrhein. Regesten 2, 302, 3, 473, 4, 385, 403; CDRM I, 83; Mötsch, Johannes: Die Balduineen, Koblenz 1980, S. 507; [Friderichs, Alfons: Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell, Selbstverlag, Darmstadt 2001] 43." ]
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