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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Zunächst war er Bahnassistent, danach studierte er an der Universität Bonn, wurde Hilfsprediger in Meckenbach, hier auch Pfarrer, u. kam 1909 nach Zell-Alf-Bad Bertrich. Hier blieb er bis zu seiner Pensionierung 1950. Bei seinem Dienstantritt ist noch nicht vorauszusehen, welche dramatischen Veränderungen in einigen Jahrzehnten das Gesicht der Gemeinde neu prägen sollten. Kennzeichnend für die Jahrzehnte seiner Amtsführung war eher ein ruhiges Fahrwasser, in dem sich die Gemeinde in stürmischen Zeiten bewegte (Pfr. H.J. Volk). Der Zusammenbruch im Jahre 1918 hatte auch für die rhein. Kirchengemeinden entscheidende Folgen. Die Jahrhunderte währende Verbindung von Thron u. Altar, die vor allem das evangel. Kirchenleben prägte, hörte von einem Tag auf den anderen auf, zu existieren. In der nationalsozialistischen Zeit war man um einen Ausgleich bemüht. Ende 1933 war die ev. Jugend der HJ und dem BDM eingegliedert worden. Die Zahl der Kirchenaustritte war ab 1938 dramatisch hoch. Ab 15.7.1945 suchte Pfr. Eduard G. den Neuanfang, das Presbyterium wurde ergänzt, die Kirchensteuer musste von den Mitgliedern selbst eingesammelt werden. Ab 1950 vervierfachte sich die Gemeindemitgliederzahl durch die Flüchtlingsströme aus den Ostgebieten. Seit 1916 war er Mitglied der \"Gesellschaft Erholung\" in Zell u. war deren letztes Ehrenmitglied. Bis 1960 lebte Pfarrer E.G. in Zell im alten Pfarrhaus, das er mit seinem Amtsnachfolger teilen musste. Am Ende des Jahres wurde er von seinem Sohn, der damals, wegen eines Streites im Presbyterium, seine Nachfolge nicht antreten konnte, auf dem Zeller Friedhof beerdigt. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]" ],
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    "source" : [ "Rosenkranz, Das evangelische Rheinland, 1. Bd. 1950, 151", "Presbyterium der Evangl. Kirche: Festschrift 1891-1991, Hundert Jahre Evangelische Kirchengemeinde Zell-Alf-Bertrich, Bullay 1991." ]
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