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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Er war der Sohn eines preuß. Zollbeamten u. späteren Unternehmers u. wuchs mit weiteren sieben Geschwistern auf. Nach dem Abitur 1922 in Viersen begann er seine theolog. Studien in Tübingen u. setzte diese in Bonn fort. Im Herbst 1926 bestand er sein erstes Examen u. begann gleichzeitig als Vikar in Mönchengladbach seine Berufslaufbahn, die ihn in weiteren Stationen nach Koblenz u. Düsseldorf brachte. 1929 erhielt er seine erste Pfarrstelle in Lötzbeuren u. Raversbeuren (Altkreis Zell). In der Nazizeit schloss er sich der \"Bekennenden Kirche\" von Pastor Niemöller an. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er zum Sanitätsdienst eingezogen. Eine schwere Erkrankung machte ihn dienstunfähig, so dass er ab 1940 mehrere Hunsrückgemeinden im Altkreis Zell seelsorgerisch betreuen konnte. Er war eine geachtete Persönlichkeit im Mosel- u. Hunsrückraum. Nach der Pensionierung von Pfarrer Kuhlmann übernahm er zusätzlich die Moselgemeinden u. verlegte seinen Wohnsitz in das Pfarrhaus in Traben. Bespitzelungen seiner Predigten u. mehrmalige Vorladungen zu Verhören bei der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) blieben ihm nicht erspart. 1943 wurde er erneut eingezogen u. kehrte 1945 nach kurzer amerikanischer Gefangenschaft zurück. Im Juni 1945 begann er mit dem Wiederaufbau des Evangel. Gemeindelebens. 16 Jahre, von 1957/72, bis zu seinem 70. Lebensjahr war er Superintendent des Kirchenkreises Trarbach, zu der auch die Kirchengemeinde Zell-Alf-Bertrich gehörten, mit der Verantwortung über 13 Gemeinden. 1973 ging er in Pension. 99-jährig verstarb er im Ida-Becker-Haus in Tr.-Trarbach. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]", "Nicht zu verwechseln mit dem Evangelischen Theologen gleichen Namens (1847-1932)" ],
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    "source" : [ "Nachrufe. Trier. Volksfreund v. 9.5.2001", "Ochs, Mosel-Hunsrück-aktuell v. 11.4.2001 u. Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell)] v. 12/13.5.2001", "Mitteil. des Oberamtsrates P. O. Merker, VGV Tr.-Trarbach v. 6.12.2001." ]
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