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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "In Haltern besuchte er die Volksschule u. das Gymn. Nach dem Abitur trat er 1928 in die Ordensgemeinschaft der Dehonianer ein. Seine ersten Gehversuche im Ordensleben machte er im Kloster Maria Martental. Das Noviziat absolvierte er in Luxemburg u. legte hier 1929 die ersten zeitlichen Gelübde ab. Am 29.6.1934 im Freiburger Münster zum Priester geweiht, danach ab 1935 Missionar in Südafrika, er wurde zurückgerufen um sich der Provinzleitung zur Verfügung zu stellen, denn die Gestapo hatte alle Klöster durchsucht u. die Telefone abgehört, die Rektoren u. Ökonomen mit Prozessen unterworfen. Auch er war von der Gestapo verhört u. ohne nähere Begründung vorübergehend ins Gefängnis gesteckt. 1941 wurde er nach Maria Martental versetzt, um als Pfarrvikar in der Wallfahrtskirche die Seelsorge für die Pilger und für Leienkaul zu übernehmen. Das Kloster war von der Gestapo beschlagnahmt bzw. enteignet worden. Pater B.L. lebte in der Baracke, eng verbunden mit den Pilgern, die trotz aller Verbote ihre Sorgen zur Muttergottes brachten. Diese Zeit war für ihn die bewegendste seines Lebens. Nach dem Einmarsch der Amerikaner nahm er die Klosteranlage wieder in Besitz, am 6.3.1945 u. holte Bruder Eligius wieder zurück. Von 1946/52 war Pater B.L. Rektor des Klosters, ab 1952 Rektor in Osnabrück, dann ab 1958 wieder in Maria Martental, 1966 Rektor in Neustadt, wo er 34 Jahre bis zu seinem Tode blieb. Auch im Provinzrat prägte er das Geschehen in der Ordensprovinz mit. Hier in Neustadt konnte er sein goldenes Priesterjubiläum feiern, wie auch den 70. Jahrestag seiner Priesterweihe. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]" ],
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    "source" : [ "Schug, Die Geschichte der Dekanate, Trier 1966, S. 366/7", "Die biographischen Daten sind im wesentlichen Teilen dem Nachruf entnommen, den Pater Flatau in Neustadt gehalten hat (Archiv Kloster Maria Martental)" ]
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