{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Pfarrer / Katholische Kirche",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/sw/929n170632",
    "altLabel" : [ "Katholische Kirche / Pfarrer" ]
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Niederwinkel",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n233010840105"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "1846-07-05" ],
  "rppdId" : "pkd0603",
  "dateOfBirth" : [ "1786-03-01" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Pfalzel (Ortsbezirk 5)",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n211000001600"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Kirche",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#3.6p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Er stammte aus einer begüterten Landwirtsfamilie u. wuchs mit drei Stief- u. sechs leiblichen Geschwistern auf. Wie zur damaligen Zeit üblich, erhielt der aufgeweckte Junge durch den Ortspfarrer, später dann durch den Pastor von Brockscheid Privatunterricht. Es folgten Studien der \"Poesey und Rhetorik\" bei einem Privatlehrer in Wittlich, denen sich Vorlesungen in Physik u. Philosophie in Köln anschlossen. Im Jahre 1807 trat er in das PST ein, wo er Exegese, Moraltheologie u. Dogmatik belegte. Er war kein Kind von Traurigkeit u. vor allem verschmähte er den Moselwein keineswegs. 1809 wurde er aufgefordert sich einen andren Bischof zu suchen, der ihn zum Priester weihen werde. Daraufhin bewarb er sich im gleichen Jahr im Kölner Priesterseminar. Um der drohenden Einberufung durch die französische Armee zu begegnen, ging er ins westfälische Münster, um sich hier die höheren Weihen erteilen zu lassen. Nach seiner Primizmesse in der damaligen Kapuziner-Kirche, lernte er die Fürstin Marianne v. Gallitzin kennen, die ihm die Rückreise nach Köln bezahlte, wo er am 30.12.1810 ankam. Das Zusammentreffen bei der Fürstin mit dem bekannten Pädagogen Bernhard Overberg u. dem bedeutenden Pädagogen u. Schriftsteller Johann Hyacinth Kistemaker zählten zu den interessantesten Stationen seines Lebens. Zunächst Vikar in Uckendorf, im Nov. 1818 übernahm er die Pfarrei Winterscheid. Am 8.2.1819 erhielt er die Pfarrstelle in Wollmerath. Vierundzwanzig Jahre wirkte N.M. temperamentvoll u. mit viel Initiative: auf eigene Kosten ließ er den Hochaltar ausbessern, einen neuen Tabernakel u. Altaraufsätze anschaffen. Die äußere Renovierung der Kirche im Jahre 1828 u. die Anschaffung eines neuen Taufsteines sowie die Innenrenovierung des Gotteshauses im Jahre 1835 entsprangen ebenso seiner Initiative. Wegen seines Gesundheitszustandes zog er sich am 1.4.1843 auf die Frühmesserei in Pfalzel zurück, wo er am 5.7.1846 starb. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Martin Persch]" ],
  "publication" : [ "Selbstbiographie von J.M. in: Corona amicorum. A. Thomas zur Vollendung des 90. Lebensjahres, Trier 1986, S. 280/293" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2010-12-16",
    "source" : [ "Aus dem Leben des Pfarrers J.N.M. von Wollmerath, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1988, 169/172." ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/1051195322",
  "gndIdentifier" : "1051195322",
  "preferredName" : "Marter, Johann Nikolaus"
}