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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "J.T. wurde 1873 Schüler in Heinsberg; mit 16 Jahren war er in die Kongregation des allerheiligsten Erlösers gegangen u. am 30.5.1888 zum Priester geweiht worden, nachdem er neun Jahre zuvor, am 8.12.1879, seine Profess abgelegt hatte. Bis etwa 1896 war er dem Kloster in Luxemburg zugeordnet, während er von 1900 an wohl in Trier gelebt hat. Dann hat er eine innere Berufung erfahren, die zu Gründung des Martentaler Klosters führen sollte. Im Jahre 1904, mit der Erlaubnis seiner Oberen, entschloss er sich zur Gründung der \"Gesellschaft der göttlichen Liebe\", die von 1904/27 bestand. J.T. kam nach Martental, hier war nur noch die Ruine einer Kirche. Er kaufte mit Hilfe von gutgesinnten Menschen einen Teil des Martentaler Hofes. Lichtmess 1904 hielt er im Haus der Familie Ring die erste heilige Messe. 1905 kaufte Pater J.T. den Restteil des Martentaler Hofes von den Gebr. Ring vom Kavelocher Hof bei Klotten ab. Durch Annoncen in Wochen- u. Monatsheften wurden Männer gewonnen, die bereit waren, an dem neuen Werk mitzuwirken. Aus Westfalen kam Heinrich Kleikop, der Laienbruder wurde, er brachte drei Pferde u. viele Ackergeräte mit. J.T. kaufte eine Druckereieinrichtung u. gab eine Zeitung \"Die christliche Familie\" heraus, durch Annoncen wurden die Kosten gedeckt. Ein langgestreckter Holzbau unmittelbar in der Nähe des Hofes mit Asphaltdach beherbergte eine kleine Hauskapelle, sowie die Aufenthalts- u. Schlafräume. An den Decken waren Petroleumlampen angebracht, es gab noch kein elektrisches Licht in der Eifel. 1908 wurde mit einem neuen Klosterbau begonnen. Auf dem Bahnhof in Kaisersesch liefen täglich Waggons ein mit Ziegel- u. Schwemmsteinen, die mit dem Pferdefuhrwerk zum Kloster gebracht werden mussten. Kies wurde aus der Endert geschaufelt. Ende September 1909 wurde der erste Gottesdienst in der neuen Hauskapelle gehalten, - mit Pastor Kirschesch aus Müllenbach, einem Freund des Hauses. Pater J.T. starb im Alter von 56 Jahren zu früh, um ein gefestigtes Werk zu hinterlassen. Er war ein glühender Verehrer u. Verkünder der Liebe Gottes gewesen u. ein \"treuer Sohn der Gottesmutter\". Er wurde auf dem Friedhof des Klosters beigesetzt. Sein Nachfolger Pater Fischer, später Pallotiner in Schönstatt, u. nach ihm Prof Kalb (gest. 1928) haben die junge klösterliche Gemeinde nicht in den Griff bekommen. Die Bischöfliche Behörde entschied, die \"Gesellschaft der göttlichen Liebe\" aufzulösen. Für den Fortbestand des Klosters sollten u. wollten ab dem 1.7.1927 die Kongregation der Herz-Jesu-Priester aus Sittard in Holland sorgen. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]" ],
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    "source" : [ "Kremer, Peter: Maria Martental Kirchen- und Kunstführer, Selbstverlag 1964", "Schwerdt, Festschrift zum Jubiläum des Klosters Maria Martental (1977, Eigenverlag)", "Friderichs, Alfons: Klöster im Landkreis Cochem-Zell, Dokumentation in den Geschäftsberichten der Kreissparkasse Cochem-Zell v. 1989 u. 1990, S. 62/8", "Otten, Aus den Anfängen des Eifelklosters Maria Martental, Kalender 2002", "Mitteil. von Pater Aloys Huppertz vom Kloster Maria Martental v. 8.1.2004" ]
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