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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Früh verlor H.U. seinen Vater, als ältester Sohn wurde seine verantwortungsbewusste Fürsorge schon früh geprägt. Nach dem Besuch der dörflichen Grundschule u. des Gymn. in Steele studierte er in Münster, München u. Berlin u. promovierte im Jahre 1912. Die Referendarzeit, durch den Kriegsdienst unterbrochen, verbrachte er in verschiedenen Städten des Rheinlandes. 1920 kam er nach Cochem, in die Stadt die ihm zur Heimat wurde. 1921 heiratete er Elisabeth Hieronimi. 1925 übernahm er die Leitung der höheren Stadtschule, das spätere Realprogymnasium. Seine Überzeugung, dass der mündige Christ sich auch außerhalb der Kirche u. des Berufes für das Allgemeinwohl einzusetzen habe, führte ihn zur Politik u. zur aktiven Mitarbeit in der Weimarer Republik in der Zentrumspartei (Kreisvorsitzender) bis 1933. Sein klares, konsequentes Auftreten gegen den Nationalsozialismus brachte ihm die Entlassung aus seinem Amt als Studiendirektor. Nach dem Zusammenbruch widmete er als Kreisschulrat seine ganze Kraft dem Wideraufbau des Volksschulwesens u. der Ausbildung des Lehrernachwuchses. Darüber hinaus war er Mitbegründer der CDU u. deren langjähriger Kreisvorsitzender, vom 21.10.1946 Kreisdeputierter u. bis 9.12.1952 stellvertretendes Kreisausschussmitglied. Seit Dez. 1956 1. Beigeordneter der Stadt Cochem. Im Kreistag war er bis 1964 Sprecher der CDU-Fraktion u. bis 1968 2. Kreisdeputierter. Frei von persönlichen Ehrgeiz arbeitete er im Stadtrat und Kreistag für die Mitbürger. Als Mitglied des Kirchenvorstandes St. Martin u. dessen 2. Vorsitzender in Cochem sorgte er sich um die Belange der Kirche. Seinen Grundsätzen treu, war er aufgeschlossen für jeden wirklich guten Fortschritt. Selbstlos u. zuverlässig war er jederzeit bereit zu raten u. zu helfen, dies bezeugt der Schreiber dieser Zeilen aus eigener Erfahrung. In Anerkennung der langen Zeit seines Wirkens in der Kommunalpolitik wurde H.U. am 2.1.1956 das Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland u. im Okt. 1969 die Freiherr-vom-Stein-Plakette verliehen, der Kreis Cochem ehrte ihn mit dem Wappenteller. Für seine unermüdliche Arbeit im Kirchenvorstand St. Martin wurde ihm im Februar 1956 von Papst Pius XII. der päpstliche Orden, \"Pro ecclesia et pontifice\" ausgezeichnet. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]" ],
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    "source" : [ "Gattow, Schulrat i.R. Dr. H.U. gestorben, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 19.7.1968 u. Trier. Landeszeitung v. 19.7.1968", "Bartos, Zum Gedenken an Dr. H.U, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 20/21.7.1968." ]
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