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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Erstmals tritt er 1474 in einem Visitationsprotokoll über die Beilsteiner Kirche in Erscheinung. 1488 wollte Cuno v. Winneburg die Winneburg u. die Burg in Beilstein nicht als erzstiftl. Lehen anerkennen. Er verwaltete auch die Burg Schöneck als Vormund seines Enkels, die ihm sein Schwiegersohn Johann v. Breidtbach streitig machte. Johann wurde vertrieben und Cuno v.Winneburg vom Erzb. Johann v. Baden (1456-1503) zum Austrag der strittigen Lehensfrage unter Zusendung eines freien Geleitbriefes zu einem Manntag auf den 29.4.1488 nach Oberlahnstein aufgefordert, auf welchem er aber nicht erschien. Inzwischen suchte Cuno Hilfe beim Kurfürsten Philipp von der Pfalz, dessen Leute hinterlistig die Burg Schöneck überfielen. Dabei wurde Cuno v. Winneburg selbst gefangengenommen und nach Heidelberg gebracht. Das Wappen u. Banner des Pfalzgrafen wurden auf der Winneburg u. Burg Beilstein aufgesteckt. Darüber führte Johann v. Breidtbach Klage beim Kaiser und griff zu den Waffen, indem er die Burg Beilstein einschloss. Cuno wurde am 30.7.1488 durch das Manngericht zu Koblenz verurteilt, auf Grund des vom Erzb. vorgelegten Lehensbriefes, in dem er ihn als Lehnsherr der Winneburg und Burg Beilstein anerkannt hatte. 1509 heiratete er in zweiter Ehe die Gräfin Barbara v. Manderscheid. Kurz nach seinem Amtsantritt belehnte ihn Kurfürst Jakob von Trier (1503/11) wieder mit der Winneburg u. der Burg Beilstein und nahm ihn 1515 in den Bund \"Einigung des Adels u. der Städte des Erzstiftes\" auf. Als er 1524 starb, wurde er im Kloster Engelport beigesetzt. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]", "[Zur Familie v. Winneburg:] Als Erbauer der Winneburg bei Cochem wird Cuno, Herr v.W. (1248/49 urkundlich erwähnt) angesehen, er war ein Vetter des Cunos II. v. Schonenburg-Pyrmont. Zwei seiner Söhne sind 1249 u. 1251 als Trierer Domherrn bezeugt. Der Erbe war Sohn Daniel, der 1275 auftrat u. dessen Wappen auf die Herkunft von den Herren v. Schönenberg hinweist. Sein Sohn Wirich wurde 1279-1321 als Besitzer der Winneburg genannt. Am 23.4.1361 ersuchte Gerlach von Braunshorn den Erzb. Wilhelm von Köln, seine Enkel Cuno u. Gerlach v.W., sowie seine Tochter Elisabeth v. Braunshorn (sie hatte 1337 den Cuno v.W. geheiratet), mit der Burg Beilstein, dem dazugehörenden Hof Katzwinkel zu Poltersdorf mit Senheim u. Peterswald und den Hof Briedern zu belehnen; Kaiser Karl VI. gab ihnen 1362 Ellenz u. Poltersdorf als Reichslehen. Gerlach. v.W. wird 1344 als Mönch der Abtei Stablo erwähnt, am 23.4.1363 unterschrieb Papst Urban V. in Avignon ein Dokument, in dem er ihn zum Pfarrer von Cond ernennt; er stirbt 1383. Cuno v.W. übernahm den alten Braunshorn-Beilsteinschen Besitz. Zwischen 1363 und 1375 verpfändeten Gerlach u. Cuno v.W. dem Erzb. Cuno von Trier die halbe Herrschaft Beilstein; dies war der endgültige Verzicht auf politische Selbstständigkeit. Bis 1463 saßen sie noch auf der Winneburg, von da an waren sie zu Höherem berufen: kaiserl. Reichskammergericht u. Hofratspräsident, Kurpfälzischer Rat, Vizepräsident des Reichskammergerichts. Ein Nachkomme Cuno III. v.W. versuchte sich 1488 mit dem Trierer Erzb. anzulegen (\"Beilsteiner-Krieg\"). Die Töchter, wenn sie nicht in ein Kloster gingen, heirateten in die Familien v. Ulmen und v. Clotten; im 16. Jahrh. nannten sich ihre Männer Junker v. Clotten und Zandt v. Merl. Begraben wurden sie im Kloster Maria Engelport, in der Pfarrkirche in Klotten, in St. Thomas a.d. Kyll oder in der Klosterkirche in Merl. Alle Güter fielen als erledigtes Lehen an Kurtrier, den Lehensherrn zurück, die es später an die Metternicher übertrugen. ---[Text übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]" ],
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    "source" : [ "Leonardy, Geschichte des Trierischen Landes und Volkes, Trier 1877 (Nachdruck 1982), 589", "Kees, Zur Geschichte des Beilsteiner Krieges, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, , Nr. 7/9, v. Nov. 1967 bis Jan. 1968", "Friderichs, Alfons: Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell, Selbstverlag, Darmstadt 2001] 30/1", "Wunnenberg, Die Geschichte der Wunnenberg, Hamburg 1932", "Mötsch, Reg. des Archivs der Herrschaft W-B, Koblenz 1989; in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, v. März 1958, darin Neuendorf, Rund um die Winneburg und v. Nov. 1987 bis Jan. 1988, Kees, Der Beilsteiner Krieg", "Friderichs, Alfons: Klotten und seine Geschichte, (Schriftenreihe: Ortschroniken des Trierer Landes, Bd. 29), Briedel, 1997, S. 168", "Wikipedia \"Herrschaft Winneburg und Beilstein\" (= http://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Winneburg_und_Beilstein ; Stand: 20.12.2012)" ]
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