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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Kaiserl. u. kurfürstl. Diplomat u. Präsident des Reichskammergerichts in Speyer, damit höchster Richter des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation. - Seine Mutter Barbara v. Manderscheid besaß gute Beziehungen zu Kurtrier. - Als Erstgeborener gehörte er seit 1525 nominell dem Trierer Domkapitel an, resignierte bereits 1531, was üblich war, wenn einer nicht Geistlicher werden wollte. 1534, nach dem frühen Tode seines Vaters, übernahm er die Regierungsgeschäfte. Durch die Heirat mit Ursula, Gräfin zu Rietberg, konnte er die Pfandschaft seiner Vorfahren über den Winneburg-Beilsteinischen Besitz mit 17.476 rhein. Goldgulden einlösen, dadurch erhielt er die Vogtei-, Gerichts- u. Zehntrechte zurück, \"den Einwohnern u. Bürgern zu Cochem überliess er ihre Freiheit, löblichen Gebrauch und Herkommen unschädlich\". 1552 wurde er als kurtr. Beamter Gesandter in Passau bei den Vorbereitungen zum 1555 abgeschlossenen Augsburger Religionsfrieden. 1559 war er mit dem ihm befreundeten Christoph Homphaeus Wortführer im Verfahren gegen die Reformationsversuche des Casper Olevian in Trier. Er wird 1561 Präsident am kaiserlichen Reichskammergericht zu Speyer und 1563 Hofratspräsident, wegen seiner häufigen Abwesenheit übertrug er in diesem Jahre seinem Sohn Philipp II. die Herrschaft Winneburg-Beilstein. 1575 stand er auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, als er zum offiziellen kaiserlichen Gesandten berufen wurde und damit als einer der ranghöchsten Beamten entscheidenden Einfluss auf die Geschicke Deutschlands hatte. Gest. im Kloster Maria Engelport. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Reinhold Schommers]", "Abbildung: Portrait Philipp I. v.W. u. B. in seinem 63. Lebensjahr (Privatbesitz von Landenberg, Ediger-Eller)." ],
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    "source" : [ "Neuendorf, Rund um die Winneburg bei Cochem, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, v. März 1958, 7/8", "Kees, Nur noch Männer sollten Erbe sein, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, v. März 1970, 6/7", "Schommers, Cochemer Persönlichkeiten, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, v. Okt. 1984, 2", "ders. 175 Jahre Höhere-Schulen-Cochem, Cochem 1993, 19." ]
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