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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Joseph Gastell wurde 1785 in Mainz geboren. Sein Vater war der Sattler Anton Gastl der seit 1770 eine Sattlerei in Mainz besaß. Wie sein Vater war auch Joseph als Sattler tätig. Im Alter von 25 Jahren heiratete er Anna Maria Stücker. 1818 machte er sich mit einer Chaisenfabrik selbständig, die Sattlerei gab er auf, er baute jetzt Kutschen. Die Fabrik entwickelte sich schnell, pro Jahr lieferte er mehr als 40 große Staats- und Reisewagen aus. Zu seinen Kunden zählte der russische, französische und englische Hof. In dieser Zeit änderte er auch seinen Namen von Gastl in Gastell. Mit dem Aufkommen der ersten Eisenbahnlinie (1835) begann Gastell auch Eisenbahnwaggons zu bauen und so wurde aus der Chaisenfabrik das erste deutsche Waggonunternehmen. Die Taunusbahn, die ab 1840 von Frankfurt über Kastel nach Biebrich fuhr, war mit geschlossenen Waggons aus seiner Fabrik ausgestattet. Im Alter von 57 Jahren übergab Gastell den Betrieb an zwei seiner Söhne, Otto und Albert. Als der Standort der Fabrik in der Mainzer Altstadt aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht mehr tragbar war, wurde in Mainz-Mombach eine moderne Fabrik gebaut. 1852 starb Joseph Gastell im Alter von 67 Jahren. Seine Söhne führten das Unternehmen weiter. 1928 wurde die Waggonfabrik Gebrüder Gastell von der \"Westwagon\" in Düsseldorf übernommen." ],
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    "source" : [ "http://de.wikipedia.org/wiki/Waggonfabrik_Gebr%C3%BCder_Gastell (Stand: 02.07.2013)", "Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2", "1Stumme, Wolfgang: Der Mainzer Hauptfriedhof : Menschen und ihre letzten Ruhestätten. - Ingelheim : Leinpfad-Verlag, 2010. - ISBN 978-3-942291-14-9. - Seite 36-38" ]
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