Decker, Karl / 1895-1977

Geburtsdatum20.09.1895
GeburtsortGommersheim 
Sterbedatum15.08.1977
SterbeortTrier, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungLandwirt  | Direktor 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Landwirtschaft 
WerkeFein, fein schmeckt uns der Wein, Berlin 1936 | Heimischer Weinbau und gemeinsamer Markt - in: Wein und Keller 4 (1957), 465-477 | ¬Die¬ staatl. Weinbaudomänen an Mosel, Saar und Ruwer - in: Deutsche Weinzeitung 93 (1957) 456-458 | Stand der Entwicklungsmöglichkeiten der Technik im Weinbau, Dissertation München-Weihenstephan 1929, gedruckt Bad Kreuznach 1930 | Zahlreiche weitere Beiträge zur Kulturgeschichte des Weinbaues in den Jahrbüchern des deutschen Weinbaues
QuellenHohe Ehrungen für Direktor Dr. Decker, in: Das Weinblatt 55 (1971), 674
GND-Nummer1051207584
Siehe auchDeutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB)

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 11.07.2006

Biogramm

Weinbau-Domänendirektor. - Nach Besuch des Gymnasiums in Neustadt a.d.W. wurde D zum Kriegsdienst eingezogen. Anschließend studierte er Landwirtschaft an der Universität München-Weihenstephan. Promotion zum Dr. agr. Es folgten Volontariat bei der Gutsverwaltung Deinhard in Deidesheim und der Administration der Staatl. Weinbaudomäne Niederhausen-Schloß Böckelheim (Nahe). 1931 übernahm er die Leitung der Staatl. Weinbaudomänen Trier mit den Betrieben Avelsbach, Ockfen und Serrig, die damals 240 ha umfaßten, davon 80 ha Rebfläche. Bis zu seiner Pensionierung 1960 prägte er hier die Entwicklung des Weinbaus und der Kellerwirtschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg regte er für Rheinland-Pfalz die Bildung einer Wiederaufbaukasse zur Finanzierung der Umstellung des reblausverseuchten wurzelechten Weinbaus auf Pfropfreben an, entwickelte die Weinbautechnik in Steillagen, förderte die Klonenselektion des Rieslings, um ertragstreue und qualitativ hochwertige Reben für die Rebenveredlung zur Verfügung zu stellen. Durch Vorträge und zahlreiche Veröffentlichungen, die auf einem reichen Fachwissen und großer Erfahrung basierten, gab er den Winzern wertvolle Hinweise. - *Heirat: 1926 mit Elisabeth Schmanck. - ---[Daten übernommen aus: Karl-Heinz Faas, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]