{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Arzt",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4003157-3"
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Bernkastel",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n231010080200"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "1945-01-14" ],
  "rppdId" : "pta0245",
  "dateOfBirth" : [ "1864-07-16" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Bullay",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n13505019"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Medizin. Tiermedizin",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#27.20p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Arzt. - D besuchte 1876-1878 das Progymnasium Trarbach, anschließend das Gymnasium in Trier. Nach dem Abitur 1885 studierte D bis 1889 Medizin an der Militärärztl. Kaiser-Wilhelm-Akademie in Berlin. Dort 1889 Promotion zum Dr. med. - 1890 Eintritt als Sanitätsoffizier in die preuss. Armee, tätig 1890-1908 in Metz bzw. in St. Avold. Im Ersten Weltkrieg sofort Dienst an der Westfront, 1915 Chefarzt der Lazarette in Diedenhofen. D wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und mit dem Titel Sanitätsrat ausgezeichnet. 1918 war er letzter Chef des Reservelazaretts in Trier, verabschiedet als Generaloberarzt. - 1919-1935 war D wieder als Arzt in Bernkastel tätig; er war hochangesehen und sehr sozial eingestellt. 1935 Aufgabe der Praxis aufgrund der Nürnberger Rassegesetze. Nach dem Novemberpogrom 1938 nach Köln \"verzogen\", wo das Ehepaar D in dürftigen Verhältnissen lebte. Die Ehe mit seiner christl. Frau schützte D bis 1945. Im Januar 1945 Reise nach Bernkastel, um der dauernden Bombengefahr und der drohenden Deportation zu entgehen. Da Bernkastel mit Flüchtlingen überbelegt war, Rückreise am 14.01.1945. In Bullay wurde das Ehepaar D bei einem Bombenangriff auf die Eisenbahnbrücke zusammen mit weiteren 14 Menschen getötet. - Zunächst Bestattung in Bullay-Neumerl, später Umbettung auf den Ehrenfriedhof Prinzenkopf nahe der Marienburg; dort Grabstein mit den Namen der im Sammelgrab beigesetzten Toten. Zwei der Geschwister D's, Eva und Paul (mit Frau und zwei Söhnen), kamen in den KZs Theresienstadt bzw. Auschwitz um. - In Bernkastel erinnert noch heute das ansehnl Doeblin-Haus in der Graacher Str. 22 an die Arztfamilie. - *Heirat: 1915 mit Angelika Antonia Stöck. - ---[Daten übernommen aus: Heinz-Günther Böse, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2006-07-11",
    "source" : [ "Amtsblatt d. Königl. Preuß Regierung zu Trier 1915, 82", "Heinz-Günther Böse: Im Sammelgrab auf dem Prinzenkopf: Generaloberarzt Dr. Doeblin, in: Jahrbuch 1995 Cochem-Zell, 84 f.", "Ehrenrangliste des ehem. Deutschen Heeres, hrsg. v. Deutschen Offiziers-Bund, Berlin 1926, 95 und 1040", "Rang- und Quartierliste der Königl. Preuß. Armee f. d. Jahre 1890-1914, Berlin 1890 ff.", "Schülerverzeichnis des Progymnasiums Trarbach v. 1828-1892, Nr. 833", "Festschrift Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier 1913, Anhang 72", "Stammliste der Kaiser-Wilhelm-Akademie f. d. militärärztl. Bildungswesen Berlin, Berlin 1910, 312 (Nr. 360)" ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/1051207673",
  "gndIdentifier" : "1051207673",
  "preferredName" : "Doeblin, Salomon",
  "sameAs" : [ {
    "id" : "http://persondata.toolforge.org/redirect/gnd/de/1051207673",
    "collection" : {
      "name" : "Wikipedia-Personenartikel"
    }
  } ]
}