{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Geistlicher",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4137184-7"
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Trier-St. Gangolf",
    "id" : "Trier-St. Gangolf"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "1847-09-26" ],
  "rppdId" : "pta0328",
  "dateOfBirth" : [ "1769-07-09" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Trier, Kreisfreie Stadt",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n21100000"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Kirche",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#3.6p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Kathol. Geistlicher. - F wurde 1793 zum Priester geweiht, 1803 zum Domvikar ernannt; er lebte seit 1827 als Altarist und Privatgeistlicher in St. Gangolf - F's Testament v. 1.06.1847 ist ein Unikum. Es beginnt mit einem Vers aus den Oden des Horaz (I, 28, 15): Omnes nos manet nox et semel calcanda via lethi ( = Doch all uns decket einmal Nacht, alle wir gehen einst Pfade des Todes). Es enthält sodann viele bemerkenswerte Einzellegate, vor allem auch für die Behütung und Besserung v. Jugendlichen. In den rund 75 Jahren bis zur Inflation 1923 wurden aus dem Stiftungskapital über eine Million Mark Zinsen an die Stadt zur entsprechenden Verwendung gezahlt. Jährl erhielten der Verschönerungsverein der Stadt Trier und ihrer nächsten Umgebung 3000 Taler, bettlägerige arme Kranke 1000 Taler und weitere 1000 Taler wurden aufgeteilt für ein tunliches Salär für den Verwalter des Hauptfonds, 200 Taler für die Verbesserung der Abendbeleuchtung zum Schutze der Jugend, je 20 Taler als Zulage für jeden Nachtwächter, 100 Taler für den Verein für die Erziehung einer besseren Jugend, um Verbrechen zu verhüten, 50 Taler für den besten Polizei- agenten im Dienst zum Schutze der Jugend als Gehaltszusatz, 100 Taler für die Armenschule der Mädchen, 200 Taler für die Gewerbeschule für Material und Honorar der Lehrer und schließl 200 Taler als Pension für die Haushälterin Maria Anna Schue, die auch lebenslanges Wohnrecht in seiner Wohnung im Hause Weberbach 111 (Witwe Petry) behalten sollte. F besaß weiter ein Haus auf dem Markt und eines in Löwenbrücken sowie Weineinkünfte in Piesport. Alles, auch seine Bücher, wurden verkauft, um die angestrebte Summe v. jährl 5000 Talern an Zinsen zu garantieren. - An diesen bedeutenden Wohltäter der Stadt Trier und ihrer Jugend erinnert das sogenannte Fischer-Brünnchen in der Südallee, westl. der Bastion Roter Turm, mit Brunnensäule, Delphin und Putto und der Inschrift: \"Richard Alois Fischer zu Ehren die Stadt Trier 1939\". - ---[Daten übernommen aus: Eduard Lichter, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "publication" : [ "Testament, 11 Folioblätter = 22 Seiten) und Akten bis 1923 im Stadtarchiv Trier (Tb 25/4 -6r. Tb.14/342) und im Bistumsarchiv Trier, (B III, 13, 1 und 15)" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2006-07-11",
    "source" : [ "Julia Frey: Aquae Treverenses", "Brunnen in Trier, 1988, 40-43", "Gottfried Kentenich: Geschichte der Stadt Trier, Trier 1915, 800" ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/1051208157",
  "gndIdentifier" : "1051208157",
  "preferredName" : "Fischer, Richard Alois"
}