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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Gestapobeamter. - Nach Abitur Studium der Rechtswissenschaften und Ablegung des 1. und 2. juristischen Staatsexamens. Bald Eintritt in die SS und nach der \"Machtergreifung\" der Nationalsozialisten Angehöriger der Gestapo. H wurde als Oberregierungsrat und SS-Sturmbannführer im März 1941 Leiter der Staatspolizeistelle Trier und in dieser Eigenschaft auch Leiter des Einsatzkommandos der Sicherheitspolizei (zu der u.a. die Gestapo gehörte) und des Sicherheitsdienstes (SD) in dem seit Mai 1940 besetzten Großherzogtum Luxemburg. H war nun verantwortl. für den Terror insbes der Gestapo in Luxemburg und die Deportation v. Widerstandskämpfern u.a. ins SS-Sonderlager Konzentrationslager Hinzert. Im September 1942 wurde er Vorsitzer des aus Anlaß des Generalstreiks in Luxemburg gebildeten Standgerichts, als dessen weitere Mitglieder H den Landgerichtsdirektor Adolf Raderschall und den Kriminalkommissar Fritz Schmidt berief; Ankläger war der Erste Staatsanwalt Leonhard Drach (alle v. Trier aus nach Luxemburg abgeordnet). Das Standgericht verhängte innerhalb v. 10 Tagen 20 Todesurteile, die umgehend im Konzentrationslager Hinzert vollstreckt wurden. Aufgrund interner dienstl. und privater Probleme wurde H zum 9.04.1943 v. allen Funktionen abgelöst und zum Wehrdienst eingezogen. Nach dem Kriege wurde er in Luxemburg inhaftiert und vor dem luxemburgischen Gerichtshof für Kriegsverbrechen sowohl im sogenannte Einsatzkommando- (Gestapo-) Prozeß als auch im sogenannte Standgerichtsprozeß angeklagt. Mit Urteil dieses Gerichts v. 27.02.1951 wurde er zum Tode verurteilt. Im Dezember 1957 begnadigt, wurde er nach Deutschland abgeschoben; ein Auto der Stadtverwaltung Trier besorgte die Fahrt nach Trier, v. wo aus sich H an den zwischenzeitl. Familienwohnsitz in Düsseldorf begab. Weiteres ist v. H nicht bekannt. - ---[Daten übernommen aus: Joachim Hennig, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
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    "source" : [ "Edgar Christoffel: Der Weg durch die Nacht, Trier 1983, 223", "Reinhard Bollmus: Trier und der Nationalsozialismus, in: Kurt Düwell, Franz Irsigler (Hg.): Trier in der Neuzeit ( = 2000 Jahre Trier, Bd. 3), Trier 1988, 517-589 (581 f)", "Marcel Engel/André Hohengarten: Hinzert. Das SS-Sonderlager im Hunsrück 1939-1945, Luxemburg 1983, 46-50", "Rhein-Zeitung v. 1.03.1951", "Die Welt v. 1.03.1951" ]
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