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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Kreisleiter der NSDAP. - Als Beruf gab M 1925 bei seinem Eintritt in die NSDAP Prokurist an, 1926 Austritt und 1927 Wiedereintritt. Seit 1.05.1933 war M Kreisleiter der NSDAP und zugleich \"Gauinspektor West\", was ihm vermutl. Funktionen gegenüber anderen, sonst gleichrangigen Kreisleitern des NS-Gaues Koblenz-Trier gab. Nach Zusammenlegung des Stadtkreises mit dem Kreis \"Trier-Land West\" 1935 wurde M Leiter dieses (Partei-) \"Großkreises\". Hier füllte er als offizieller \"Hoheitsträger\" der NSDAP eine der entscheidenden Machtpositionen der Diktatur aus, die es gerade auch auf lokaler Ebene gab. Zugleich war er \"Gemeindebeauftragter der NSDAP\". Hier übte er aufgrund der \"Deutschen Gemeindeordnung\" v. 1935, gebunden an Weisungen der Gauleitung, aber auch aufgrund eigener Lokalkenntnisse, die Befugnis aus, \"bei der Berufung und Abberufung der leitenden Gemeindebeamten und der Gemeinderäte sowie bei bestimmten grundlegenden Vorgängen\" mitzuwirken. Seine Tätigkeit ist wegen Verlustes nahezu aller einschlägigen Akten abschließend nicht zu beurteilen. Jedoch deuten alle mündl. und auch (wenige) schriftl. Überlieferungen ausschließl auf radikale Handlungen im Sinne der Partei hin. So ist bereits für die Jahreswende 1933/34 der Versuch einer Nötigung durch Androhung v. KZ-Haft gegenüber Trierer Bürgern nachweisbar (\"Kaiserhof-Zwischenfall\" genannt), der zudem die Abhängigkeit des neuen, schwächl NS-Oberbürgermeisters Ludwig Christ v. dem Vertreter der NSDAP zeigte. Berichte, nach denen M \"regelrecht verrufen\" (so Prälat Rudolf Oster) und mitverantwortl. für zahlreiche personelle und sachl Fehlentscheidungen in der Kommunalpolitik (so Dr. Walter Dieck) gewesen sei, wurden dadurch erneut bestätigt. Gegenüber den jüdischen Bewohnern bemühte M sich nachweisl noch 1942, diesen ihr materielles Los in der Phase der bevorstehenden Deportation zusätzl zu erschweren ( = Verbot der Benutzung der Straßenbahn, Beschränkung auf ungünstige Einkaufszeiten)\n\nBei Kriegsende setzte sich M wahrscheinl am 1.03.1945, also unmittelbar vor der Einnahme der Stadt Trier durch US-Truppen, ab. Er soll noch einem Polizeibataillon zugeteilt worden und in sowjetische Gefangenschaft geraten und dort gestorben sein. - ---[Daten übernommen aus: Reinhard Bollmus, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
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    "dateModified" : "2006-07-11",
    "source" : [ "NSDAP-Mitgliederkartei im Bundesarchiv Berlin (Bestand des ehemal Berlin Document Center)", "Literatur: Walter Dieck: Selbstbiographie (vervielfältigtes MS, Stadtbibl. Trier, Sign. 81 Aq 128), 332-33", "Reinhard Bollmus: Trier und der Nationalsozialismus 1925-1945, in: Düwell/Irsigler, 533-544, 575-577, 580", "Ders: Die Drohung mit dem Konzentrationslager. Der \"Kaiserhof\"-Zwischenfall in Trier am 28.12.1933 und seine Folgen, in: Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 2000", "Edgar Christoffel: Die Stadt Trier und das Trierer Land, Trier 1999, 172 f. (Abb 173)" ]
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