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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Arzt. - P, der seine Lebensaufgabe in der Tätigkeit als Armenarzt sah, war 1903 als Kandidat für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Trier v. einer Mitgliederversammlung der Zentrumspartei (gegen den Widerstand v. deren Vorstand) und v. Haus- und Grundbesitzerverein vorgeschlagen worden. Er kandidierte und erhielt 152 Stimmen, die für ein Mandat nicht ausreichten. P's öffentl. Klagen reichten aus, daß die Zentrumspartei ihn nun aufstellte und er gewählt 1905-1908 der Stadtverordnetenversammlung in Trier angehörte. Er bewies sich als kompromißloser Vorkämpfer für sozialen Fortschritt. Nachdem er mehrere Mißstände in der Stadtverwaltung aufgedeckt hatte, überwarf er sich mit der Trierer Gesellschaft und dem Stadtverordnetenkollegium. Ende 1908 legte P sein Mandat nieder und kandidierte 1909 auf einer Liste der Sozialdemokraten und der Freien Gewerkschaften für die Stadtverordnetenwahl. Im Oktober 1913 wurde ihm die Kassenzulassung entzogen. An seiner Beerdigung nahmen tausende v. Trierer Arbeitern teil. Der 1919 v. den Freien Gewerkschaften über seiner Grabstelle errichtete Gedenkstein wurde 1934 v. den Nazis entfernt. - ---[Daten übernommen aus: Eberhard Klopp, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
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    "source" : [ "Eberhard Klopp: Geschichte der Trierer Arbeiterbewegung: ein deutsches Beispiel, Bd. 3: Kurzbiographien 1836-1933, 2. Aufl. Trier 1979, 92 f.", "Emil Zenz: Dr. Ernst Piro, Stadtverordneter, Arzt und Armenfreund, in: Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1981, 35-42" ]
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