{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Bankier",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4140768-4"
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Trier, Kreisfreie Stadt",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n21100000"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "1923-02-28" ],
  "rppdId" : "pta1044",
  "dateOfBirth" : [ "1861-07-02" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Trier, Kreisfreie Stadt",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n21100000"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "relatedPerson" : [ {
    "label" : "Reverchon, Anton",
    "id" : "http://rppd.lobid.org/1051212650"
  }, {
    "label" : "Reverchon, Adrian",
    "id" : "http://rppd.lobid.org/1051212634"
  } ],
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Geld, Bank, Börse",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#10.9p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Bankier. - R wurde in Wiesbaden zum Bankier ausgebildet. Nach dem Tod des Vaters Anton R (1882) war er in der Bank in Trier tätig. Die Geschäfte selbst wurden nacheinander v. Louis Lautz und Emil Mohr geführt, der die Firma an den Rand des Ruins brachte. Nur unter Heranziehung des Privatvermögens und mit Hilfe der Verwandtschaft konnte der Zusammenbruch verhindert werden. 1886 wurde die Firma \"Reverchon & Co.\" liquidiert und in eine Kommanditgesellschaft mit Beteiligung v. R überführt. Außerdem besaß die Familie internationale Bergbau-, Industrie- und Bankbeteiligungen und mehrere Gutsbetriebe. 1891 wurde R zum Kommerzienrat ernannt. R finanzierte 1900 zusammen mit Wilhelm Josef Rautenstrauch und August Kohlstadt das Trierer Walzwerk; der Rosenzüchter Lambert und die Weißhaus-Aktiengesellschaft erhielten Kredite. Ansonsten förderte R die Industrialisierung in Trier kaum; das Kapital floß in den Saarraum und in das Ruhrgebiet sowie in internationale Beteiligungen. Anläßl des 100jährigen Firmenjubiläums 1908 stiftete R der Stadtbibliothek 5.000 Mark, dem Theater und der Kunstgewerbeschule jeweils 10.000 Mark. Vom Stammhaus in der Brückenstraße 27 zog die Familie 1912 in die neuerrichtete Villa an der Römerstraße um (heute Zivildienstschule). Wohl aufgrund ungünstigen Geschäftsverlaufs wurde das Bankhaus \"Reverchon & Co.\" 1917 an die Deutsche Bank AG verkauft. R blieb bis zu seinem Tod zusammen mit Dr. Heinrich Brüning Direktor der Deutschen Bank. Der v. R angelegte Felsenweg v. der Villa Reverchon zur Moselbrücke wurde v. der Stadt Trier nach ihm benannt. - *Heirat: 1887 mit Maria Alice v. Boch. - ---[Daten übernommen aus: Alexander Reverchon, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2006-07-11",
    "source" : [ "Hans Rudolf Alberg: Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt Trier v. der Mitte des 19. Jahrhundert bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs, Diss. Bonn 1972, 155 ff.", "Kurt Düwell: Trier in der Zeit des zweiten deutschen Kaiserreiches (1871-1918), in: Kurt Düwell/Franz Irsigler (Hrsg.): Trier in der Neuzeit, Band 3, 2. Aufl Trier 1996, 437-466 (449, 461)", "Gottfried Kentenich: Geschichte der Stadt Trier von ihrer Gründung bis zur Gegenwart, Trier 1915, 988", "Trier. Wirtschaftszentrum mit Tradition und Zukunft. 2000 Jahre Trierer Wirtschaft, Trier 1984, 119", "Emil Zenz: Die Stadt Trier im 20. Jahrhundert, Trier 1981, 65, 78", "Unveröffentl. Material im Familienbesitz." ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/1051212642",
  "gndIdentifier" : "1051212642",
  "preferredName" : "Reverchon, Adrian"
}