Wagner, Alfred Hans Wilhelm / 1852-1931

Geburtsdatum17.03.1852
GeburtsortSalzgitter-Liebenhalle
Sterbedatum08.12.1931
SterbeortGeisenheim
WirkungsortWittlich, Stadt  | Sankt Goarshausen, Loreleystadt, Stadt 
Beruf oder BeschäftigungLandrat 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Politiker und historische Persönlichkeiten 
QuellenHessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 405, Regierung Wiesbaden, Nr.8130 | Landeshauptarchiv Koblenz Best.442 Nr.9680 | Peter Neu: Landräte der Kreise Wittlich und Bernkastel, Alfred W, Landrat in Wittlich 1884-1891, in: Jahrbuch des Landkreises Bernkastel-Wittlich, 1991, 217-220 | Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816-1945, Düsseldorf 1994, 798 f | Mathias, Oliver: Wer war Landrat Alfred Wagner?, in: Jahrbuch des Rheingau-Taunus-Kreises 65.2014, S. 135-137 (Literaturhinweise)
GND-Nummer1051214831
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Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 07.03.2014

Biogramm

Landrat. - Abitur Leipzig 1873. 1873-1876 Studium der Rechts- und Kameralwissenschaften Universität Leipzig und Greifswald. Staatsprüfung 1876 und Gerichtsreferendar am Appellationsgericht Greifswald, danach an den Amtsgerichten Osnabrück, Melle und Harburg. 1879 Gerichtsassessor am Oberlandesgericht Hannover. 1879 Regierungsreferendar bei der Landdrostei, der Finanzdirektion, der Kreishauptmannschaft und der Bürgermeisterei v. Hannover. Danach Versetzung an die Regierung Potsdam. 1881-1883 kommissarischer Landrat des Kreises Lebus (Regierungsbezirk Frankfurt (Oder). 1884 zweites Staatsexamen in Berlin. 1884 Ernennung zum kommissarischen Landrat des Kreises Wittlich und 1885 definitive Ernennung. 1891 wechselte W auf die Landratsstelle des Rheingaukreises in Rüdesheim. - W hatte sich im Kreis Bernkastel besonders um die Erlangung v. Kenntnissen über den Weinbau bemüht, um der Bevölkerung helfen zu können. Diese Kenntnisse kamen ihm auf seinem weiteren berufl. Weg zugute. So gehörte er Anfang des Jahrhunderts der "Weinbau-Aufsichtskommission für die Provinz Hessen-Nassau" an. 1907 erhielt er den Titel eines Geheimen Regierungsrates und 1917 "wegen Verdienste um die Kriegswirtschaft" das Eiserne Kreuz 2. Klasse. 1919 trat W in den Ruhestand. - *Heirat: 1887 mit Ada de Weldige. - ---[Daten übernommen aus: Claudia Schmitt, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]

Biogramm / alternativ

Eltern: Albert (Königl. Bergrat, Salinendirektor) und Auguste Charlotte, geb. Welle. - 11.10.1887 Heirat mit Ada de Weldige; 2 Söhne, 3 Töchter. -