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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Sein Vater Johann Anton war bereits Kunstgießer; er heiratete 1820 in Sayn die Tochter des wichtigsten Modelleurs der Eisenhütte Sayn, Heinrich Kumpft, Schöpfer der Nachbildung der Igeler Säule, von der Goethe ein Exemplar besaß; Johann Anton wurde 1835 Modell- und Maschinenformermeister; Johann Heinrich wurde v.a. durch seinen Vater und Kumpft handwerklich ausgebildet, künstlerisch war er wohl Autodidakt; 1843 Wechsel zur Eisenhütte Mägdesprung im Nord-Harz, wo der Kunstguß, der in Sayn ausstarb, noch gepflegt wurde; 1850 Heirat mit Gernrode Auguste, geb. Dreyer; 1853 Studienaufenthalt in Hanau; fertigte auch lebensgroße und über-lebensgroße Plastiken an, die z.B. 1860 auf der Kunstausstellung der Berliner Akademie gezeigt wurden, bei der er den Titel \"Akademischer Künstler\" erhielt; meist waren es jedoch Skulpturen in einer Größe, die für Briefbeschwerer oder Kerzenhalter geeignet waren; er war Spezialist für die naturalistische Darstellung von Waldtieren; erst 1861 Festanstellung in Mägdesprung; erhielt mehrfach Sonderzuwendungen vom regierenden Herzog und seiner Frau; ab 1864 Gewinnbeteiligung am Erlös der Kunstgußwaren; 1865 oder 1866 \"Hofkunstmodelleur\"; unternahm für die Beibringung geeigneter Modelle immer wieder Reisen, u.a. zur Weltausstellung 1867 in Paris; die letzten Berufsjahre waren geprägt durch eher serielle Herstellung, weniger durch künstlerische Entwürfe; 1884 Pensionierung; Umzug zu seiner jüngsten Tochter nach Kronberg i. Taunus; noch nach seinem Tod wurden einige Kleinplastiken in Lebensgröße ausgeführt und aufgestellt; Bismarck war ein Bewunderer" ],
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    "source" : [ "Reichmann, Matthias: Die Harzer Eisenhütte unterm Mägdesprung, Diss. Leipzig 2001, S. 63-75", "http://de.wikipedia.org/wiki/Igeler_S%C3%A4ule (Stand: 18.03.2015)" ]
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