| Varianter Name | Strecker, Ludwig Philipp Carl Wilhelm / 1853-1943 | Strecker, Ludwig / senior / 1853-1943 |
| Geburtsdatum | 26.03.1853 |
| Geburtsort | Dieburg |
| Sterbedatum | 19.12.1943 |
| Sterbeort | Mainz, Kreisfreie Stadt |
| Wirkungsort | Mainz, Kreisfreie Stadt |
| Beruf oder Beschäftigung | Verleger | Musikverleger | Jurist |
| GND-Sachgruppe | Personen zu... | Buch. Buchhandel | Recht |
| In Beziehung stehende Person | Schott, Franz | Schott, Betty | Strecker, Ludwig | Strecker, Willy / 1884-1958 | Strecker, Paul | |
| Quellen | Stumme, Wolfgang: Der Mainzer Hauptfriedhof II : Menschen und ihre letzten Ruhestätten : 31 neue Porträts. - Ingelheim : Leinpfad-Verlag, 2013. - ISBN 978-3-942291-65-1. - Seite 68-71 |
| GND-Nummer | 1073479021 |
| Siehe auch | Hessische Biografie | |
| Literatur | Literatur über Ludwig Strecker in der RPB |
Ludwig Strecker wurde 1853 in Dieburg geboren. Im Alter von zehn Jahren zog die Familie nach Darmstadt, wo sein Vater als Rat am Verwaltungsgericht tätig war. Strecker erhielt eine humanistische Erziehung, sowie Unterricht in Violine, Klavier und Gesang. Er studierte Jura in Straßburg und später in Berlin. 1874 erfuhr Strecker vom Tod des Musikverlegers Franz Schott und dass er von diesem als Miterbe des Schott-Verlags eingesetzt war. Da das Ehepaar Schott kinderlos geblieben war, sahen sie in Strecker einen fähigen Nachfolger ihres Unternehmens. Nach Beendigung seines Jurastudiums trat er daher zunächst als Volontär, nach dem Tode Betty Schotts dann als Teilhaber in den Schott Verlag ein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wuchs Streckers Ansehen allmählich. Er führte den Verlag erfolgreich weiter. Im Alter von 29 Jahren heiratete er Elisabeth Merck (1862-1946), Tochter des Chemikers und Unternehmers Georg Franz Merck aus Darmstadt. Das Paar hatte fünf Kinder (u.a. Ludwig, Willy und Paul). Kurz nach dem ersten Weltkrieg beteiligte er seine Söhne Ludwig und Willy an dem Verlag.