Brüderle, Rainer / 1945-

Geburtsdatum22.06.1945
GeburtsortBerlin
WirkungsortMainz, Kreisfreie Stadt  | Berlin
Beruf oder BeschäftigungAbgeordneter  | Wirtschaftswissenschaftler  | Minister 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Politiker und historische Persönlichkeiten 
QuellenCarl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3. Aufl. Edenkoben 2004, S. 111 | Vierhaus, Rudolf/Herbst, Ludolf (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949 - 2002, 3 Bde., München 2002, S. 104
GND-Nummer115433856
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Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 01.12.2015

Biogramm

Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags. - Partei: FDP. - Mandate: Mandat 11. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 1; Mandat 12. Wahlperiode: Bezirksliste 3, Listenplatz 1; Mandat 13. Wahlperiode: Bezirksliste 3, Listenplatz 1, bis 30.11.1998, Nachfolger: Creutzmann, Jürgen. - Konfession: Evangelisch. - Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: 1957-1966 Otto-Hahn-Gymnasium Landau, 1966-1971 Studium der Publizistik, Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und politischen Wissenschaft in Mainz, Diplom-Volkswirt, 1971 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Mainz, Lehrbeauftragter, 1975-1981 Direktor des Amts für Wirtschaft und Verkehr und 1977-1981 Direktor des Amts für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Mainz, 1981-1987 hauptamtlicher Beigeordneter und Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz. - Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1973 Mitglied der FDP; 1980-1990 stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP in Mainz; 1981-1983 Bezirksvorsitzender der FDP Rheinhessen-Vorderpfalz; 1983-2011 Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz; 1983 Mitglied des Bundesvorstands der FDP; 08.12.1988-12.11.1998 stellvertretender Ministerpräsident; 23.06.1987-18.05.1991 und 21.05.1991-26.10.1994 Minister für Wirtschaft und Verkehr; 26.10.1994-12.11.1998 Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau; 1989 Mitglied der 9. Bundesversammlung, 1994 Mitglied der 10. Bundesversammlung, 1999 Mitglied der 11. Bundesversammlung, 2004 Mitglied der 12. Bundesversammlung, 2009 Mitglied der 13. Bundesversammlung, 2010 Mitglied der 14. Bundesversammlung, 2012 Mitglied der 15. Bundesversammlung 1995-2011 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP; 1998-2013 Mitglied des Bundestags; 1998-2009 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion; 1998 Ernennung zum Ehrenmitglied der FDP-Landtagsfraktion; 1999-2009 wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion; 28.10.2009-12.05.2011 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie; 10.05.2011-21.10.2013 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion; 2011 Ehrenvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz; Beauftragter der Landesregierung Rheinland-Pfalz in der Société Electrique de l'Our, Vertreter des Landes im Regulierungsrat beim Bundesminister für Post und Telekommunikation, Mitglied im Verwaltungsrat des Südwestfunk, im Aufsichtsrat der Werbung im Südwestfunk GmbH, im Aufsichtsrat der Südwestfunk Media GmbH, im Fernsehrat des ZDF, im Hörfunkrat des Deutschlandradios, im Vorstand des Kuratoriums der Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation, im Verwaltungsrat der Provinzial Versicherungsanstalten der Rheinprovinz, im Verwaltungsrat der Landwirtschaftlichen Rentenbank, im Beirat Mainz der Deutschen Bank AG, in der Gewährträgerversammlung der Landesbank Rheinland-Pfalz, Vorstandsvorsitzender Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz. - Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 03.06.1987-30.11.1998 (11.-13. Wahlperiode) Mitglied des Landtags; Juni 1987 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. - Ehrungen: Bundesverdienstkreuz am Bande (1990), Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1996), Weinehrensenator von Bingen, Schoppenstecher-Preis (1997), Deutscher Mittelstandspreis, Verdienstorden der Republik Polen (1998), Theodor-Heuss-Medaille (1998), Bundesverdienstkreuz mit Stern (2013).- ---[Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]