Ehses, Stephan / 1855-1926

Geburtsdatum09.12.1855
GeburtsortZeltingen (Ortsbezirk) 
Sterbedatum19.01.1926
SterbeortRom
Beruf oder BeschäftigungTheologe 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Kirche 
WerkeSein Lebenswerk umfaßt 124 Publikationen (s. Angabe unter SekundΣrliteratur
QuellenHermann Ries: Stephan E 1855-1926, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte, 1949 ff, 7 (1955) 388-402, Bibliographie S. 402-408 | Johannes Schuth: Prälat Dr. Stephan E aus Zeltingen, .., in: Heimatkalender Kreis Bernkastel, 10 (1965), 78-80
GND-Nummer116409738
Siehe auch Biographien der NDB | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur über Stephan Ehses in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 11.07.2006

Biogramm

Kathol. Theologe. - 1881 Dr. phil. Universität Würzburg, Priesterweihe 1883 in Eichstätt, Kaplan in Rom am Campo Santo Teutonico, 1885 Kaplan in Koblenz-Ehrenbreitstein und 1887 in Koblenz-Liebfrauen, 1891 zur Fortsetzung der historischen Studien nach Rom beurlaubt, 1893 Pfarrer in Karweiler, 1895 wieder nach Rom beurlaubt, Leiter des römisch-historischen Institutes der Görresgesellschaft in Rom, 1897-1906 Leiter des historischen Teils der Römische Quartalsschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges mußte E 1915 Italien verlassen. Nach Tätigkeiten in Berlin, Bonn und München wurde E 1920 Rektor des Kathol. Waisenhauses in Boppard. 1925 kehrte er nach Rom zurück. Die Universität Münster promovierte ihn zum Dr. theol. h.c. - 1897 war E zum Päpstlichen Geheimkämmerer, 1902 zum Päpstlichen Hausprälaten, 1904 zum Apostol Pronotar und 1911 zum Zensor der Academia Canonica Vaticana ernannt worden. Unter seinem reichen wissenschaftl. Lebenswerk waren die Bearbeitungen der Dokumente des Konzils v. Trient v. besonderer Bedeutung - E wurde auf dem Campo Santo Teutonico in Rom beigesetzt. - ---[Daten übernommen aus: Werner Ehses, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]