Cauer, Ludwig / 1866-1947

Varianter NameCauer, Ludwig / Künstler
Geburtsdatum28.05.1866
GeburtsortBad Kreuznach, große kreisangehörige Stadt 
Sterbedatum27.12.1947
SterbeortBad Kreuznach, große kreisangehörige Stadt 
WirkungsortBerlin | Bad Kreuznach, große kreisangehörige Stadt 
Beruf oder BeschäftigungBildhauer 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Plastik 
In Beziehung stehende PersonCauer, Karl Ludwig  | Cauer, Hugo  | Cauer, Emil  | Cauer, Hans  | Cauer, Hanna  |
QuellenKoblenzer Köpfe, 2005 | Von innerer Überzeugung beseelt ... , 2007 | Oeffentlicher Anzeiger / Stadt und Kreis Bad Kreuznach. - (2007), 150 vom 02.07., S. 21 | http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Cauer  (Stand: 16.11.2011)
GND-Nummer116477482
Siehe auch Hessische Biografie |  Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur von Ludwig Cauer in der RPB | Literatur über Ludwig Cauer in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 06.09.2011

Darstellung von Cauer, Ludwig

Bildquelle: Reichard & Lindner (Jacob Reichard, 1841-1913) | Wikimedia Commons | Public domain

Biogramm

Ausbildung zum Bildhauer im Atelier seines Vaters Karl Ludwig Cauer; von 1886 bis 1888 Tätigkeit in Berlin, unter anderem im Atelier von Reinhold Begas; Examen als Kunsthandwerker 1887 in Koblenz; nach seinem Militärdienst und der Ausführung des Hutten-Sickingen-Denkmals in Bad Münster am Stein ab 1893 Konzentration seines Schaffens wieder auf Berlin, wo er wichtige Aufträge zu Monumentalplastiken erhielt; in diesem Zusammenhang zum Beispiel Mitarbeit am Nationaldenkmal für Kaiser Wilhelm I und an einigen Statuen für die Berliner Siegesallee; trotz seiner Ernennung zum Professor und zum Mitglied der Berliner Akademie zog der Bildhauer sich ab 1918 nach Bad Kreuznach zurück; Freundschaft mit Max Slevogt; Gründungsmitglied des Künstlerbundes "Westmark"; Cauers Gruppe der "Salischen Kaiser" aus Muschelkalk führte 1941 zum Berufsverbot, ist heute jedoch im Domgarten in Speyer zu sehen; zu seinen Werken gehört zudem das Marmor-Flachrelief "Vier Fischer im Kahn" sowie die Bronzegruppe "Der Durst" in Bad Kreuznach; seine Kinder Anna Helene, Eduard und Hanna begannen ihre künstlerische Ausbildung in seinem Kreuznacher Atelier und bildeten die vierte Generation der Künstlerfamilie Cauer; Bruder von Hugo, Emil d.J., Robert d.J. und Hans Cauer