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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Bibliotheksdirektor. - Nach Besuch des Realgymnasiums in Mainz studierte R 1921-1926 in Gießen und Erlangen Kunstgeschichte, Geschichte, Philologie und evangel. Theologie. 1926-927 war R mit der Errichtung des Oppenheimer St. Katharinen-Museums beauftragt; zugleich war er dort bis 1932 (ohne Fachausbildung) städtischer Archivar. 1932 promovierte R in Erlangen mit einer kunstgeschichtl. Arbeit. R war als Student der völkischen Jugendbewegung beigetreten, 1923-1929 Mitglied des Bundes \"Oberland\", 1924 Beitritt zur Deutschen Arbeiterpartei e.V. Nürnberg, die in die Nationalsozialistische Freiheitspartei übergeleitet wurde. 1930 trat R in der NSDAP ein. Seit 1930 war er als polit. Leiter bis hin zum stellv Kreisleiter und Gaupresseamtsleiter für Hessen-Darmstadt tätig. Wegen Fortführung der verbotenen hessischen NS-Gauorgane wurde er 1932 zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Nach der \"Machtergreifung\" machte R trotzdem keine polit. Karriere. 1933 wurde er Schriftleiter der Oberhessischen Tageszeitung (Gießen). Innerl betroffen v. den ungesetzl Handlungen beim \"Röhm-Putsch\" 1934 wurde R Hilfsbibliothekar an der Universitätsbibliothek Gießen und 1935 als Nachfolger v. Gottfried Kentenich Leiter der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs Trier. 1938 wurde er zum Direktor ernannt. 1935/36 veranlaßte R baul Veränderungen des damaligen Bibliotheksgebäudes (ehemaliges Jesuitenkolleg). - 1936 erfolgte der bereits v. Kentenich vorbereitete Verkauf des unvollständigen 2. Exemplars der Gutenbergbibel zugunsten eines Neubaus der Stadtbibliothek. 1939-1940 gab R ein wissenschaftl. Trierer Jahrbuch unter dem Titel \"Trier und das Reich\" heraus (2 Bände 1939, 1. Beiheft 1940). Er trat für die Wiedererrichtung der Trierer Universität ein. V Januar bis Juni 1938 wurde R als kommissarischer Gaustudentenführer des Gaues Koblenz-Trier eingesetzt. Nach den Ausschreitungen des Novemberprogroms 1938 war R verzweifelt; er versteckte die Thorarolle v. 1732 aus der Synagoge im Bibliotheksgebäude und ließ sie dann ins Bistumsarchiv bringen\n\nNach der Besetzung des Großherzogtums Luxemburg wurde R Referent für das luxemburgische Büchereiwesen beim \"Chef der Civilverwaltung\" und 1943 zum kommissarischen Leiter der Landesbibliothek Luxemburg (der heutigen Nationalbibliothek) ernannt. Nach der Schließung der Abtei St. Matthias und des Priesterseminargebäudes Rudolfinum erreichte R, daß deren Bibliotheken nicht aus Trier fortgebracht wurden, sondern der Verwaltung der Stadtbibliothek übergeben wurden. - Nach dem Kriege konnte R wegen seines Auftretens als Nationalsozialist nicht nach Trier zurückkehren (obwohl ihm kein Vergehen zur Last gelegt wurde). Er betreute 1950-1956 die Schloßbibliothek und das Hofarchiv der Grafen v. Erbach in Fürstenau bei Michelstadt und war vielseitig für die Geschichte des Odenwaldes tätig, so daß er den Ehrenbrief des Landes Hessen erhielt. - *Heirat: 1928 mit Elisabeth Schäfer. - ---[Daten übernommen aus: Gunther Franz, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "publication" : [ "Burg Breuberg im Odenwald (mit Hans H. Weber), Neustadt (Odenwald) 1951", "Chronik der Stadt Trier, Berlin 1941", "Neubearb: Das Erlebnis einer Stadt mit 2000jähriger Geschichte, Neckarsulm 1959", "Neunkirchen am Brand. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte Frankens, Dissertation Nürnberg 1932", "Trier, des Reiches älteste Stadt, Berlin 1938", "Trierer Geistesleben zur Goethezeit. Nach handschr. Nachlässen in der Trierer Stadtbibl - in: Trierer Berichte. Jahresgabe der Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier (vormals: Société des recherches utiles du département de la Sarre à Trèves), 1937 (1938), 1-19" ],
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    "dateModified" : "2006-07-11",
    "source" : [ "Paul Bissels: Die Trierer Stadtbibl. im Dritten Reich, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 23 (1983) 127-132; Abdruck in: Armaria Trevirensia, 2. Aufl., hrsg. v. Gunther Franz, Wiesbaden 1985, 175-180", "Gunther Franz: Die Direktoren der Stadtbibl. und des Stadtarchivs Trier, in: Armaria Trevirensia, 2. Aufl. 1985, 205-209 (mit Abb)", "Werner Hardes: Dr. Alexander R. Mensch und Hinterlassenschaft, in: Odenwald-Heimat, Beil. d. Odenwälder Heimatzeitung 55 (1980), Nr. 8-12", "Der neue Trierer Stadtbibliothekar, in: Trierische Landeszeitung, v. 7.05.1935" ]
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