Cohausen, August von / 1812-1894

Varianter NameCohausen, Karl August ¬von¬ / 1812-1894 | Cohausen, A. ¬von¬ / 1812-1894 | Cohausen, Carl August ¬von¬ / 1812-1894
Geburtsdatum17.04.1812
GeburtsortRom
Sterbedatum02.12.1894
SterbeortWiesbaden
WirkungsortKoblenz, Kreisfreie Stadt  | Mainz, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungArchäologe  | Oberst 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Geschichtswissenschaft  | Militär 
WerkeCäsars Rheinbrücken philologisch, militärisch und technisch untersucht, 1867 | ¬Der¬ Römische Grenzwall in Deutschland, 1884 | ¬Die¬ Befestigungsweisen der Vorzeit und des Mittelalters, 1898
Quellenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Karl_August_von_Cohausen  (Stand: 14.03.2014) | Nassauische Annalen. - 123 (2012), S. 453-479
GND-Nummer116627824
Siehe auch Hessische Biografie |  Biographien der NDB |  Biographien der ADB |  Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |
LiteraturLiteratur von August von Cohausen in der RPB | Literatur über August von Cohausen in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 14.03.2014

Darstellung von Cohausen, August von

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Biogramm

Kindheit und Jugend in Heidelberg, Koblenz, Mannheim und Saarburg; 1831 Abitur in Trier; 1831-1840 Militärdienst in der preußischen Armee in Koblenz, Luxemburg und Erfurt; 1840 Austritt aus dem Militär und Tätigkeit als 2. Direktor von Villeroy und Boch in Mettlach; 1848 erneuter Eintritt in die Armee; stationiert in Saarlouis, Köln und im Hunsrück, wo er sich mit der Erforschung vorgeschichtlicher Befestigungsanlagen beschäftigte; Beteiligung am Ausbau der Festung in Mainz; Abordnung als Hauptmann nach Koblenz-Ehrenbreitstein; dort rege Bautätigkeit, beispielsweise Bau der Talbefestigung, des Luisenturms und der Villa Buschmann; während seiner weiteren militärischen Laufbahn u.a. in Paris, Hildesheim, Minden und Koblenz zunehmend archäologisch und historisch tätig; 1871 Austritt aus dem Militärdienst und Berufung als Königlicher Konservator für die Provinz Hessen-Nassau in Wiesbaden; später zusätzlich Mitglied der Verwaltungsräte des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz und des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg; bekannt für die Erforschung von Bodendenkmälern im Taunus und für zahlreiche Publikationen, unter anderem in den Nassauischen Annalen; bestattet in Koblenz-Pfaffendorf