Saint-André, Jean-Bon / 1749-1813

Varianter NameJean-Bon-Saint-André / 1749-1813 | André, Jean Jeanbon Saint / 1749-1813 | Saint André, Jean Jeanbon / 1749-1813 | Jeanbon, André / 1749-1813 | St. André, Jeanbon / 1749-1813 |
Geburtsdatum25.02.1749
GeburtsortMontauban
Sterbedatum10.12.1813
SterbeortMainz, Kreisfreie Stadt 
WirkungsortMainz, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungEvangelischer Theologe  | Präfekt 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Kirche  | Politiker und historische Persönlichkeiten 
Quellenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Jeanbon_St._Andr%C3%A9  (Stand: 06.06.2013)
GND-Nummer116758856
Siehe auch TRIPOTA - Trierer Porträtdatenbank |  GND identifiers in the project regionalgeschichte.net (biographies) |  Hessische Biografie |  Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |
LiteraturLiteratur von Jean-Bon Saint-André in der RPB | Literatur über Jean-Bon Saint-André in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 25.11.2002

Biogramm

Von 1801-13 Präfekt des Département Donnersberg; 1813 in Mainz an Typhus verstorben. Er veranlasste 1803 die Schließung aller innerstädt. Friedhöfe und die Eröffnung eines Zentralfriedhofes, dem Hauptfriedhof. Der von ihm verfügte Abbruch der Dome zu Mainz und Speyer konnte durch Bischof Joseph Ludwig Colmar verhindert werden. 1804 rief er zum Bau eines Denkmals für Johannes Gutenberg auf. Seit 1813 war er Offizier der frz. Ehrenlegion. Wg. des Gleichklangs "Jeanbon" (Name) und "Jambon" (Schinken) wurde er in Mainz "Schinken-Andres" genannt. Im Erthaler Hof steht seit 10. 12. 1998 eine Büste von ihm (vgl. auch Jeanbon-St. André-Straße). Grab: Hauptfriedhof in Mainz. ---[Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]