Hettner, Felix / 1851-1902

Varianter NameHettner, Felix
Geburtsdatum29.07.1851
GeburtsortJena
Sterbedatum12.10.1902
SterbeortTrier, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungArchäologe  | Museumsdirektor 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Geschichtswissenschaft  | Archiv. Museum 
WerkeZu den römischen Altertümern v. Trier und Umgegend, Trier 1891 (Fortdruck aus: Westdeutsche Zeitschrift 10, 1891) | ¬Die¬ römischen Steindenkmäler des Provinzialmuseums zu Trier, Trier 1893 | Drei Tempelbezirke im Trevererlande, Trier 1901 | Illustrierter Führer durch das Provinzialmuseum in Trier, Trier 1903 | Wissenschaftl. Nachlaß: RLMT, Museumsarchiv, Bestand N
QuellenHans Lehner: Felix H [Nachruf], in: Westdeutsche Zeitschrift 21 (1902) 339-361 (mit Bibliographie H.) | Jürgen Merten: Felix H und die Erforschung des obergermanisch-rätischen Limes, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1992 = Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier | Aus der Arbeit des Rheinischen Landesmuseums Trier, 24 (1992) 69*-83* | Ders: Das Provinzialmuseum zu Trier bis zum Neubau v. 1889, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1989 = Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier | Aus der Arbeit des Rheinischen Landesmuseums Trier, 21 (1989) 53*-61*. |
GND-Nummer116779209
Siehe auchDeutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Tripota - Trierer Porträtdatenbank |  Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Wuerttemberg |  Wikipedia-Personenartikel

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 11.07.2006

Biogramm

Archäologe und Museumsdirektor. - 1872-1877 Studium der klass. Altertumswissenschaften in Leipzig bzw. Bonn. 1877 Promotion. 1877-1902 Direktor des Provinzialmuseums in Trier, das mit seinem Amtsantritt begründet wurde und neben den Sammlungen auch für die Ausgrabung archäologischer Denkmäler im Regierungsbezirk Trier zuständig war. 1877 Mitglied der Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier (vormals: Société des recherches utiles du département de la Sarre à Trèves), 1878-1892 und 1898-1902 deren Sekretär. 1892-1898 als archäologischer Dirigent der Reichslimeskommission mit der Untersuchung des obergermanisch-rätischen Limes beauftragt - H's Wirken stand am Anfang der grundlegenden Professionalisierung der Altertumsforschung. Als Mitbegründer und Hrsg. der "Westdeutschen Zeitschrift für Geschichte und Kunst" wurde er zum führenden Archäologen im Westteil des Deutschen Reiches. 1890 Verleihung des Professorentitels, 1899-1902 Mitglied der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts - Die Stadt Trier widmete ihm ein Ehrengrab und benannte 1923 eine Straße nach seinem Namen. - ---[Daten übernommen aus: Jürgen Merten, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]