Karl Heinrich / Mainz, Erzbischof / 1622-1679

Varianter NameCarolus Henricus / Archiepiscopus Moguntinus / 1622-1679 | Karl Heinrich / Worms, Bischof / 1622-1679 | Metternich, Karl Heinrich ¬von¬ / 1622-1679 | Metternich, Carl Heinrich ¬von¬ / 1622-1679 | Karl Heinrich / Mainz, Kurfürst / 1622-1679 |
Geburtsdatum14.07.1622
GeburtsortKoblenz, Kreisfreie Stadt 
Sterbedatum26.09.1679
SterbeortAschaffenburg
WirkungsortMainz, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungKurfürst  | Erzbischof 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Politiker und historische Persönlichkeiten  | Kirche 
WerkeSiegel: im Herzschild drei Muscheln (2:1) mit der Inschrift: SIG(ILLVM) CAROLI HENRICI BARONIS A METTERNICH WINN(EBVRG) ET BEIL(STEIN)
QuellenDohna, Die ständischen Verhältnisse am Domkapitel von Trier im 16-18 Jahrhundert, (SchrReiheTrierLandesGVolkskde 6), 1960, 166, Nr. 353; Struck, Das Stift St. Lubentius in Dietkirchen, (Germania Sacra, [Neue Folge] 22, Berlin 1986), 312/3.
GND-Nummer116972815
Siehe auch Tripota - Trierer Porträtdatenbank |  GND identifiers in the project regionalgeschichte.net (biographies) |  Digitaler Portraitindex - Alle Personen |  Germania Sacra Personendatenbank |  Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich (Wikisource) |
LiteraturLiteratur von Erzbischof Karl Heinrich / Mainz in der RPB | Literatur über Erzbischof Karl Heinrich / Mainz in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 20.08.2015

Darstellung von Karl Heinrich / Mainz, Erzbischof

Bildquelle: zeitgenössischer Maler | Wikimedia Commons | Public domain

Biogramm

Mainzer Kurfürst-Erzbischof vom 9. 1. bis 26. 9. 1679. Er war von 1664-66 Rektor der Universität und seit 1674 Domkustos. Erzbischof-Wahl am 9. 1. 1679. Vom 30. 1. bis 26. 9. 1679 war er zugleich auch Bischof von Worms. [Mainz-bezogene Ereignisse wΣhrend der Amtszeit in Stichworten:] (1679) Welsche Nonnen; Metternich-Winneburger Hof. Grab: Dom zu Mainz. ---[Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]

Biogramm / alternativ

Er entstammte einem Ministerialengeschlecht, und zwar der Linie die 1616 mit Teilen der reichständischen Winneburg belehnt worden war. Im Domstift Trier wurde er 1630 Domzellerar, am 20.12.1653 bekundet er in Regensburg, dass der Erzbischof von Trier ihm das durch Wahl des Grafen Hugo Eberhard Kratz v. Scharfenstein zum Trierer Dompropst vakante Archidiakonat in Dietkirchen verliehen habe, das er in die Hände des Domkapitels gibt. 1656 erzbischöflicher Kaplan, 1663 Propst und Archidiakon von St. Kastor in Karden. Am 9.1.1679 wird er Erzbischof von Mainz und stirbt noch im gleichen Jahr. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]