Wegeler, Julius / 1807-1883

Varianter NameWegeler, Julius Stephan | Wegeler, Julius Stephan / 1807-1883
Geburtsdatum21.02.1807
GeburtsortBonn
Sterbedatum28.07.1883
SterbeortKoblenz, Kreisfreie Stadt 
WirkungsortKoblenz, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungArzt  | Stadtratsmitglied  | Abgeordneter  | Beigeordneter  | Heimatkundler 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Medizin. Tiermedizin  | Politiker und historische Persönlichkeiten  | Öffentliche Verwaltung  | Geographie, Heimat- und Länderkunde 
In Beziehung stehende PersonWegeler, Franz Gerhard  | Wegeler, Julius  | Haßlacher, Johann Jakob 
Werke in AuswahlCoblenz in seiner Mundart und seinen hervorragenden Persönlichkeiten, 1876 | Gallerie berühmter Coblenzer, 1865 | Beiträge zur Geschichte der Stadt Coblenz, 1881
QuellenStadtarchiv Koblenz, 623 Nr. 5584 | Landeshauptarchiv Koblenz, Best. 403 Nr. 174 III | Rhenus 1, 8 (1883) (Nachruf) | Bär, Max: Aus der Geschichte der Stadt Koblenz, 1814 - 1914, Koblenz 1922, S. 123 | Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968, S. 366 |
GND-Nummer117209406
Siehe auch Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur von Julius Wegeler in der RPB | Literatur über Julius Wegeler in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 26.01.2022

Biogramm

Sohn des Medizinalrates Franz Gerhard Wegeler und seiner Frau Eleonore, geb. von Breuning; Besuch des Gymnasiums in Koblenz (heutiges Görres-Gymnasium); Medizinstudium in Berlin und Würzburg; 1831 bis 1834 Arzt in Mayen; 1834 Heirat mit Josephine Therese Linz, der Ehe entstammen u.a. die Kinder Julius August und Emilie (die später Johann Jakob Hasslacher ehelichte); 1835 Wechsel zur Königlichen Regierung (Bezirksregierung) in Koblenz; 1837 Medizinalassessor; 1841 Medizinalrat; in seine Verantwortung fielen unter anderem die Überwachung der Kreisärzte, die Seuchenprävention und das Apothekenwesen; später wurde ihm für sein Wirken der Ehrentitel Geheimer Medizinalrat verliehen; um 1850 gehörte er als Stadtverordneter zum Koblenzer Rat; 1852 zog er als Bürgervertreter in das preußische Herrenhaus ein; 1853 Wechsel in das Abgeordnetenhaus, dem er bis 1861 angehörte; 1858-1869 Beigeordneter der Stadt Koblenz; er verfasste Abhandlungen vor allem über Koblenz, aber auch über andere Städte des Mittelrheintals und engagierte sich heimatkundlich.