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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Hedwig Henrich war die Tochter der Schriftstellerin und früheren Schauspielerin Albertine Henrich, geborene Röslin und des Arztes Kaspar Henrich. Sie erhielt eine katholische Erziehung. Bereits mit etwa 15 Jahren schrieb sie ihre erste Novelle. Es folgten mehrere Theaterstücke, von denen etwa das Drama \"Virginia\" 1853 mehrfach erfolgreich in Mainz aufgeführt wurde. 1854 sorgte ihr Lustspiel \"Die Gefangenen\" in Hamburg für ausverkaufte Häuser. Neben Theaterstücken verfasste Hedwig auch Gedichte und Abhandlungen. 1853 heiratete sie den aus Edenkoben stammenden Kaufmann und Fabrikanten Philipp Ferdinand Wilhelmi. Nach der Geburt der Tochter Berta (1858-1934), zog das Paar 1858 nach Granada, wo Philipp Ferdinand eine Papierfabrik erwarb und als Konsul von Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig war. 1863 bekam das Paar ein weiteres Kind, den Sohn Louis. Hedwig war in Spanien eine gefragte Gastgeberin für zahlreiche Prominente aus Literatur, Kunst, Wissenschaft und Politik. Zwischen 1866 und 1871 reiste Hedwig mehrmals nach Deutschland, unter anderem stand sie dort auch in Kontakt mit der Freidenkerbewegung um Albert Dulk. In diesen Jahren entwickelte sie sich zu einer freigeistigen Denkerin und Unterstützerin der sozialen Bewegung, sowie der entstehenden Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts. In den folgenden Jahren hielt sie zahlreiche Vorträge im Dienste des Freidenkertums und der Sozialdemokratie und veröffentlichte etliche davon in kleiner Auflage. Zwischen 1887 und 1889 führten sie ihre Vortragsreisen unter anderem auch nach Amerika. Allerdings erregten ihre Vorträge nicht nur Wohlwollen, 1891 wurde sie wegen Gotteslästerung zu zwei Monaten Haft verurteilt, die sie auch verbüßte. Bei einer erneuten Vortragsreise durch Amerika erlitt Hedwig einen Unfall, von dem sie eine Gehbehinderung zurückbehielt. Sie führte ihre Vortragsreisen noch weitere vier Jahre durch Deutschland, Österreich und in der Schweiz fort, bevor sie aus gesundheitlichen Gründen kürzer trat und sich auch wieder mehr der Literatur widmete. Nach mehreren Umzügen innerhalb Deutschlands verbrachte Hedwig ihren Lebensabend in Wiesbaden.", "abweichendes Sterbejahr: 1910" ],
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    "source" : [ "Blick auf Mainzer Frauengeschichte : Mainzer Frauenkalender 1991 bis 2012 ; ein Lesebuch ; [25 Jahre Frauenbüro] / [Hrsg.: Landeshauptstadt Mainz ... Red. und Gestaltung: Eva Weickart]. - Mainz, 2012. - Seite 47", "https://de.wikipedia.org/wiki/Hedwig_Henrich-Wilhelmi (Stand:29.06.2022)" ]
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