Peter / Mainz, Erzbischof, Kurfürst / 1240-1320

Varianter NamePetrus / von Aichspalt / 1240-1320 | Peter / von Aichspalt / 1240-1320 | Petrus / Raichspalt / 1240-1320 | Petrus / von Aspelt / 1240-1320 | Petrus / Achtspalt / 1240-1320 |
Geburtsdatumum 1240
GeburtsortAspelt
Sterbedatum05.06.1320
SterbeortMainz, Kreisfreie Stadt 
WirkungsortMainz, Kreisfreie Stadt  | Trier, Kreisfreie Stadt  | Basel | Paris
Beruf oder BeschäftigungErzbischof  | Kurfürst 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Politiker und historische Persönlichkeiten  | Kirche 
QuellenKurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
GND-Nummer118052640
Siehe auch Tripota - Trierer Porträtdatenbank |  GND identifiers in the project regionalgeschichte.net (biographies) |  Digitaler Portraitindex - Alle Personen |  Biographien der NDB |  Biographien der ADB |
LiteraturLiteratur von Peter / Mainz, Erzbischof, Kurfürst in der RPB | Literatur über Peter / Mainz, Erzbischof, Kurfürst in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 26.04.2006

Darstellung von Peter / Mainz, Erzbischof, Kurfürst

Bildquelle: Unknown authorUnknown author | Wikimedia Commons | Public domain

Biogramm

Philosophie-und Medizinstudium in Padua, Bologna und Paris; er arbeitete erst als Philosophie- und Medizinlehrer in Paris; 1286 wurde er Kaplan und Leibarzt des Königs Rudolf von Habsburg; 1289 Domprobst von Trier und Protonotar bei König Wenzel II.; 1297 Bischof von Basel; 1306 vom Papst Clemens V. zum Erzbischof von Mainz ernannt; er war im Besitz einiger Pfründe im Trierer und Mainzer Raum; als Erzkanzler des Reiches hatte er nicht nur großen Einfluss, sondern war auch ein "Königsmacher"

Biogramm / alternativ

Kurfürst-Erzbischof von 1306-1320. Neben Theologie und Philosophie hatte er auch Jura und Medizin studiert. Er war Domherr in Mainz, Trier und Speyer. Von 1286-91 war er Leibarzt von König Rudolf I. von Habsburg. 1297 wurde er Bischof von Basel. Nach einer Sedisvakanz in Mainz seit Februar 1305 wurde er am 10. 11. 1306 vom Papst eingesetzt und erhielt sogleich das Pallium. Auf seiner Grabplatte im Dom ist er als "Königsmacher" von König Johann von Böhmen, König Heinrich VII. und König Ludwig IV. von Bayern dargestellt (s. auch Aspeltstraße, Kurfürstenzyklus). (1311) der Kurfürst-Erzbischof krönt in Prag König Johann von Böhmen; Einw. der gotischen Liebfrauenkirche und Stift; (1312) Berufung von Frauenlob nach Mainz; (1314) der Kurfürst-Erzbischof krönt in Aachen König Ludwig IV. von Bayern; (1317) Kaufhaus auf dem Brand; (1319) Vollendung der gotischen Südkapellen des Domes Grab: Dom zu Mainz. ---[Text übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]