Biel, Gabriel / 1418-1495

Varianter NameGabriel / Biel / 1418-1495 | Gabrielis / Biel / 1418-1495 | Gabrielis / Spirensis / 1418-1495 | Gabriel aus Speyer / 1418-1495 | Gabrielis Biel / 1418-1495 |
GeburtsdatumUm 1418
GeburtsortSpeyer, Kreisfreie Stadt 
Sterbedatum29.11.1495
SterbeortKirchentellinsfurt
WirkungsortHeidelberg | Erfurt | Köln | Mainz, Kreisfreie Stadt  | Geisenheim-Marienthal |
Beruf oder BeschäftigungKatholischer Theologe 
In Beziehung stehende PersonEberhard / I. / Württemberg, Herzog / 1445-1496
Werke in AuswahlEpitoma Expositionis sacri canonis Missae, 1500 | Sermones, 1519/20
Quellenbautz.de/bbkl/b/biel_g.shtml | Faix, Gerhard: Gabriel Biel und die Brüder vom Gemeinsamen Leben : Quellen und Untersuchungen zu Verfassung und Selbstverständnis des Oberdeutschen Generalkapitels. - Tübingen : Mohr Siebeck, 1999. - S. 33-49 | https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriel_Biel  (Stand: 08.07.2022)
GND-Nummer118510703
Siehe auch Hessische Biografie |  Biographien der NDB |  Biographien der ADB |  Germania Sacra Personendatenbank |  Wikimedia Commons |
LiteraturLiteratur von Gabriel Biel in der RPB | Literatur über Gabriel Biel in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 08.07.2022

Darstellung von Biel, Gabriel

Bildquelle:
Biel, Gabriel
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Biogramm

*Wirkungsorte: 1432-[?]1444: Heidelberg, Universität . - 1451; 1457: Erfurt, Universität . - 1453: Köln, Universität . - Mainz. - Marienthal . - 1468 [?]: Butzbach. - 1479 [?]: Urach. - 1484-1492: Tübingen, Universität . - Gilt als der "letzte bedeutende Scholastiker". - Nach Studien in Heidelberg, Erfurt, Köln Domprediger in Mainz. - Wirksam bei den Brüdern des Gemeinsamen Glaubens, Mitbeteiligung an deren Stiftsgründungen in Marienthal und, wahrscheinlich, Butzbach; ebenso wahrscheinlich Biels Funktion als Probst in Butzbach und im Stift in Urach. - Theologieprofessur in Tübingen. - 1492 Rückzug in das Brüderhaus auf dem Einsiedel bei Tübingen.

Biogramm / alternativ

Vermutlich Nachkomme einer wohlhabenden Handwerkerfamilie aus Heidelberg; nach anderen Quellen ca. 1408 geboren; vor 1432 Priesterweihe und Amt als Frühmessner an St. Peter in Speyer; ab 1432 Studium der Theologie in Heidelberg, ab 1451 in Erfurt und ab 1453 in Köln; 1457 Domprediger in Mainz; 1466 Propst des Brüderhauses (Brüder vom gemeinsamen Leben) St. Markus in Butzbach; ab 1476 Berater von Graf Eberhard von Württemberg in Fragen der Kirchenreform; 1477 Mitgründer der Universität Tübingen; 1479 Propst der Kirche in Urach; 1484 Ordinarius für Philosophie in Tübingen; 1485-1489 Rektor; 1492 Leiter des neugegründeten Brüderhauses St. Peter auf dem Einsiedel bei Tübingen; war im Universalienstreit einer der prominentesten Vertreter des Nominalismus;