| Varianter Name | Frauenlob / 1255-1318 | Heinrich / von Meissen der Frauenlob / 1255-1318 | Frouwenlob / 1255-1318 | Heinrich / der Frauenlob / 1255-1318 | Heinrich / Frauenlob / 1255-1318 | |
| Geburtsdatum | um 1255 |
| Geburtsort | Meißen |
| Sterbedatum | 29.11.1318 |
| Sterbeort | Mainz, Kreisfreie Stadt |
| Wirkungsort | Mainz, Kreisfreie Stadt |
| Beruf oder Beschäftigung | Minnesänger |
| GND-Sachgruppe | Personen zu... | Schreiben. Dichtung |
| Quellen | http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenlob (Stand: 04.01.2013) |
| GND-Nummer | 118535102 |
| Siehe auch | Digitaler Portraitindex - Alle Personen | Biographien der NDB | Biographien der ADB | |
| Literatur | Literatur von Heinrich / von Meißen in der RPB | Literatur über Heinrich / von Meißen in der RPB |
Sein eigentlicher Name war "Heinrich von Meißen"; wg. seiner Verherrlichung der "Frau" (statt "Weib") und einer besonderen "Marien-Minne" wurde er "Frauenlob" genannt; sein Bild und Wappen sind uns in der Handschrift "Codex Manesse" überliefert. Er wurde 1312 von Kurfürst-Erzbischof Peter von Aspelt nach Mainz geholt und gründete im gleichen Jahr die Mainzer "Meistersingerschule", die bis Anfang des 16. Jh. bestand. "Frauenlob" hinterließ 23 Handschriften mit 451 Strophen. Die Mainzer Frauen sollen ihn aus Verehrung auf ihren Schultern zu Grabe getragen haben (s. auch Frauenlobstraße, Frauenlobplatz, Frauenlobgymnasium, Frauenlobstein, Frauenlobdenkmal, Frauenlobs-Barke, Minnesängerbrunnen, "Heinrich-von-Meißen-Str." in Hechtsheim). Grab: Dom-Kreuzgang. ---[Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]