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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Er war verheiratet mit der Schauspielerin Valerie von Martens. Seine Werke: \"Ingeborg\" (1922); \"Frauenarzt Dr. med. Prätorius\" (1933); \"Das Haus in Montevideo\" (1946); \"Hokuspokus\" (1925); \"Der Lügner und die Nonne\" (1928); \"Nichts Neues aus Hollywood\" (1946); \"Die Tote von Beverly Hills\" (1950). Seit 20. 2. 1982 befindet sich eine Gedenktafel am Geburtshaus \"Gartenfeldstraße 20\" (s. in Mainz auch: \"Goetzstraße\" in Gonsenheim, \"Curt-Goetz-Straße\" in Drais). Grab: Grabs/Schweiz. ---[Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]", "Wer die Wirkungsstätten von Curt Goetz in Berlin besuchen will, sollte ins Renaissance-Theater (Hardenbergstraße/Ecke Knesebeckstraße) nach Charlottenburg gehen. Dort hat der Autor, Regisseur und Hauptdarsteller zahlreicher Boulevardstücke seine größten Erfolge gefeiert. \"Das Haus in Montevideo\" und \"Dr. med. Hiob Prätorius\" festigten sein Ansehen als solider Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmschauspieler: Curt Goetz, ein Allrounder des gehobenen Boulevards. - Seine Geburtsstadt Mainz kannte Goetz nur von Gastspiel-Auftritten. Nach dem Tod des Vaters 1890 zog Mutter Selma mit dem Zweijährigen nach Halle/Saale. Dort leitete sie eine Privatklinik. Rasch zeigte der Kleine sein schauspielerisches Talent, gab zur Erheiterung der Patienten kleine Vorstellungen und begann, kurze Stücke zu verfassen. Nach dem Abitur wollte Goetz Medizin studieren, doch die wirtschaftlichen Verhältnisse ließen dies nicht zu. Der 18jährige beschloss zur Bühne zu gehen. Dieser Wunsch führte ihn 1906 nach Berlin. Wie Goetz in seinen Erinnerungen notierte, reduzierte sich der Schauspielunterricht bei Emanuel Reicher auf drei Stunden, dann konnte der Meister nichts mehr für ihn tun. Derart ausgerüstet landete Curt Goetz am Stadttheater Rostock. Er spielte kleine Rollen, jeden Abend auf der Bühne, jeden Tag Theater, das wird seine Welt. Goetz lernte seinen Beruf von der Pieke auf. Im Jahre 1911 kehrte Goetz nach Berlin zurück. - Er spielte an den renommierten Barnowsky-Bühnen (Kleines Theater), und begann Theaterstücke zu schreiben. \"Nachtbeleuchtung\", \"Menagerie\", \"Ingeborg\", \"Die tote Tante\", \"Hokuspokus\", \"Dr. med. Hiob Prätorius\", \"Zirkus Aimée\" erschienen in den kommenden Jahren. Curt Goetz muss gearbeitet haben wie ein Besessener, und er war wohl auch einer. Er verfasste Theaterstücke, arbeitete als Regisseur, eilte als Schauspieler von Premiere zu Premiere. - Und Goetz verstand sich auf Mehrfachverwertung.\n\nEr schrieb sich und seiner zweiten Frau Valérie von Martens die Rollen auf den Leib, glänzte dann auch in den Verfilmungen unter eigener Regie. 1930/1931 leitete Curt Goetz das Lustspielhaus an der Friedrichstraße, mit \"Hokuspokus\" wird sein erstes eigenes Stück mit den damaligen Publikumslieblingen Lilian Harvey und Willy Fritsch verfilmt. 1939 emigrierten Goetz und seine Frau in die USA. - Der ganz große Durchbruch stellte sich mit der Komödie \"Das Haus in Montevideo\" ein. Diese Version des Einakters \"Die tote Tante\" (1924) hatte Goetz zu einem abendfüllenden Theaterstück umgeschrieben, das 1945 im Playhouse-Theatre am Broadway uraufgeführt wurde. Als er 1950 damit nach Berlin kam, sind die Karten für das Renaissance-Theater seit Wochen ausverkauft, es gab stehende Ovationen für die Akteure. - \"Wenn die Leute vor Gelächter nicht gestorben sind, dann lachen sie heute noch\", schrieb der Kritiker Friedrich Luft. - Tatsächlich steht die Geschichte von Professor Dr. Traugott Hermann Nägler und seiner zwölfköpfigen Kinderschar auch heute noch auf den Spielplänen zahlreicher Lustspielhäuser. In den 50er Jahren war der viel Beschäftigte häufiger Gast in Berlin. Seinen letzen großen Auftritt im Renaissance-Theater hatte er am 17. November 1958, seinem 70. Geburtstag: Tout Berlin gibt sich die Ehre, als Curt Goetz bei der Uraufführung seiner \"Miniaturen\" gleich in drei Rollen glänzt. Zwei Jahre später starb der beliebte Schauspieler in Grabs im Schweizer Kanton St. Gallen. ---[Biogr. übernommen aus: Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in Berlin ... ein Projekt der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund. Berlin : Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund, 2022 (1 Online-Ressource)]" ],
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