Herwegen, Ildefons / 1874-1946

Varianter NameHerwegen, Ildefons P. / 1874-1946 | Herwegen, Peter / 1874-1946 ¬[Geburtsname]¬
Geburtsdatum27.11.1874
GeburtsortJunkersdorf
Sterbedatum02.09.1946
SterbeortMaria Laach 
WirkungsortMaria Laach 
Beruf oder BeschäftigungAbt 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Kirche 
In Beziehung stehende PersonAdenauer, Konrad / 1876-1967
Werke in Auswahl¬Das¬ Kunstprinzip in der Liturgie, 1912 | Germanische Rechtssymbolik in der Römischen Liturgie, 1913 | ¬Die¬ heilige Hildegard von Bingen und Guibert von Gembloux, 1920 | Alte Quellen neuer Kraft, 1920 | ¬Der¬ heilige Benedikt, 1926 |
QuellenAlbert, Marcel: Ildefons (Peter) Herwegen (1874-1946), Abt von Maria Laach, in: Portal Rheinische Geschichte (= http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/H/Seiten/IldefonsHerwegen.aspx ; Stand: 17.10.2017)
GND-Nummer11855011X
Siehe auch Biographien der NDB | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur von Ildefons Herwegen in der RPB | Literatur über Ildefons Herwegen in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 17.10.2017

Biogramm

Sohn eines Lehrers; besuchte gemeinsam mit Konrad Adenauer das Kölner Apostelgymnasium; Abitur am Gymnasium im österreichischen Seckau; 1895 Eintritt in die Abtei Maria Laach; Studium der Philosophie und Theologie an der Erzabtei Beuron; Priesterweihe 1901; 1904-1907 Studium an der Universität Bonn; Experte für Kirchenrecht; 1913 Wahl zum Abt in Maria Laach; galt als kaisertreu und kritisch gegenüber der Weimarer Republik; pflegte enge Verbindungen zum "Katholischen Akademikerverband" und zu Gelehrten überhaupt, wollte Theologen und Kirche enger zusammenführen; unterstützte die "Liturgische Bewegung", deren Ideen später ins 2. Vatikanische Konzil einflossen; so zelebrierte er bereits 1921 eine Messe mit dem Gesicht zur Gemeinde; 1931 Errichtung der "Benediktinerakademie" Maria Laach; vertrat seit 1931 öffentlich die Ansicht, Deutschland solle in einen autoritären Ständestaat überführt werden und begrüßte ausdrücklich den Faschismus; versteckte 1933-1934 Adenauer vor nationalsozialistischer Verfolgung in Maria Laach; zunehmende Schikanen des Regimes gegenüber dem Konvent; 1935 und 1937 freiwlliges Exil in der Schweiz; seit 1944 starke Zurückhaltung in politischen Fragen