Hontheim, Johann Nikolaus von / 1701-1790

Varianter NameHontheim, Johannes Nicolaus ¬ab¬ / 1701-1790 | Hontheim, Joannes Nicolaus ¬ab¬ / 1701-1790 | Hontheim, Johann Nicolaus ¬von¬ / 1701-1790 | Hontheim, Niclas ¬von¬ / 1701-1790 | Hontheim, Johannes Nicolaus ¬von¬ / 1701-1790 |
Geburtsdatum27.01.1701
GeburtsortTrier, Kreisfreie Stadt 
Sterbedatum02.09.1790
SterbeortMontquintin bei Virlen/Lux.
WirkungsortKoblenz, Kreisfreie Stadt  | Trier, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungWeihbischof 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Kirche 
In Beziehung stehende PersonFranz Georg, Trier, Erzbischof  | Klemens Wenzeslaus, Trier, Erzbischof 
WerkeHistoria trevirensis diplomatica ... et pragmatica, 1750 | De statu ecclesiae et legitima potestate Romani Pontificis, 1763 | Buch von dem Zustand der Kirche und der rechtmäßigen Gewalt des römischen Papsts, die in der Religion widriggesinnten Christen zu vereinigen, 1764
QuellenStadtarchiv Koblenz | http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Nikolaus_von_Hontheim (Stand: 11.03.2015)  (Stand: 11.03.2015) | Franz, Gunther, Johann Nikolaus von Hontheim, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/johann-nikolaus-von-hontheim/DE-2086/lido/57c8337debfa45.45401302 (abgerufen am 17.12.2020)
GND-Nummer118553453
Siehe auch Tripota - Trierer Porträtdatenbank |  Digitaler Portraitindex - Alle Personen |  Biographien der NDB |  Biographien der ADB |  Wikimedia Commons |
LiteraturLiteratur von Johann Nikolaus von Hontheim in der RPB | Literatur über Johann Nikolaus von Hontheim in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 17.11.2020

Darstellung von Hontheim, Johann Nikolaus von

Bildquelle:
gemalt von Heinrich Foelix, gestochen von Anton Karcher. Man[n]h. 1787
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Biogramm

Sohn des mehrfachen Trierer Bürgermeisters und Generaleinnehmers des Obererzstifts Carl Caspar von Hontheim (1659-1724), und seiner Frau Anna Margarethe, geb. Anethan (1668-1748); Besuch der Jesuitenschule in Trier; Studium der Theologie in Trier, Löwen und Leiden; 1724 Promotion in Trier; Verwaltungspraktikum in Rom; 1733 Professor für römisches Recht in Trier; 1738 Generalvikar und Offizial im Koblenzer Untererzstift; 1740 Stiftsherr in St. Florin in Trier; 1748 Wahl zum Stiftsdekan von St. Simeon und Ernennung zum Weihbischof von Trier durch den Erzbischof Franz Georg von Schönborn; 1750 erschien die von ihm zusammengetragene und annotierte "Historia Trevirensis diplomatica et pragmatica"; 1763 veröffentlichte er pseudonym sein einflußreiches Werk "De statu ecclesiae ... ", in dem Febronius (alias Hontheim) dem Papst lediglich einen Ehrenvorrang vor den anderen Bischöfen zubilligte und ihm das Recht auf eine eigene Rechtsprechung absprach; 1764 Verbot der Schrift unter Papst Clemens XIII; auf Druck von Papst Pius VI und des Trierer Erzbischof Klemens Wenzeslaus widerrief Hontheim 1778 seine Aussagen; 1780 Rückzug auf sein Schloß Montquintin in Luxemburg