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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Nach der Volksschule machte Hugo Binder von 1908 bis 1911 eine Lehre als Zimmermann bei der Regensburger Firma Joseph Horn und Sohn. Am 07.08.1910 trat er dem Zentralverband der Zimmerer und Verwandter Berufsgenossen Deutschlands bei. Nach Abschluss seiner Lehre durchwanderte er viele Länder, u. a. die Schweiz, Spanien, Ägypten, Ukraine und Palästina. Er musste den gesamten Ersten Weltkrieg über als Soldat dienen. Am 22.07.1922 heiratete er in Ludwigshafen Anna Maria Brand. Das Paar hatte fünf Kinder. 1923 trat Binder der Kommunistischen Partei Deutschlands bei. Es erfolgte ein Umzug nach Worms. Binder arbeitete bei verschiedenen Firmen, später als Zimmer-Polier. 1922/23 war er Vorsitzender der Ludwigshafener Zahlstelle seiner Gewerkschaft. Als sein Arbeitgeber wegen passiven Widerstands gegen die französische Besatzungsmacht schließen musste, fand Binder in Deutschland keine Arbeit mehr. Er ging ohne seine Familie in die USA und arbeitete dort von November 1924 bis März 1927. Nach der Rückkehr war er in verschiedenen Städten tätig und engagierte sich weiterhin ehren- und hauptamtlich für seine Gewerkschaft. Im Sommer 1933 kam er in das KZ Osthofen. Über die Haft ist nichts bekannt. Er emigriert kurz nach Frankreich und in die Schweiz. Danach arbeitet er in seinem Beruf bei verschiedenen Firmen. Nach Ende der Nazi-Herrschaft wird er nicht als Opfer des Faschismus anerkannt. Sein gewerkschaftliches Engagement setzte er fort. Er arbeitete auch für die KPD und war von 1945 bis 1948 Stadtrat in Worms. Er wird Angestellter beim Freien Deutschen Gewerkschaftsbund. 1951 schloss ihn die KPD aus. Er wurde Bezirksleiter für das Gebiet Rheinland-Pfalz der IG Bau Steine Erden und setzte sich sehr für die Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiter ein." ],
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    "source" : [ "Arenz-Morch, Angelika u.a. (Hrsg.): Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34, Berlin 2019, Seite 99-107" ]
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