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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Nach dem Besuch der Gemeindeschule erlernte Heinrich Bernhardt das Buchbinder-Handwerk. 1913 trat er in die SPD ein. Er wurde im August 1914 zum Militärdienst eingezogen und kehrte im Oktober 1914 verwundet zurück. Am 08.11.1919 heiratete er die Bretzenheimerin Anna Margaretha Wüst, die aus einer sozialdemokratisch geprägten Familie stammte. Ab Mitte der 1920-er Jahre bis zur Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten am 02.05.1933 war er für den Raum Mainz Vorsitzender des Buchbinder-Verbandes. Auch in der SPD war er bis zur Machtübernahme aktiv. Ab Beginn der Nazi-Diktatur stand er unter Beobachtung. Am 08.11.1933 wurde er verhaftet und kam am 09.11.1933 in das KZ Osthofen, Lager 2. Dies bedeutete Arrest unter verschärften Bedingungen. Neun Tage wurde er dort festgehalten. Bei der Inhaftierung hatte ihm sein Arbeitgeber, die Mainzer Druckerei Oscar Schneider, gekündigt. Im April 1934 wurde er dort wieder eingestellt. Nach dem Ende des Nazi-Regimes bemühte sich Bernhardt mit anderen Genossen um die Wiederbegründung der SPD in Mainz-Bretzenheim. 1947 und 1948 war er Vorsitzender der SPD Mainz-Bretzenheim." ],
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    "source" : [ "Arenz-Morch, Angelika u.a. (Hrsg.): Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34, Berlin 2019, Seite 91-98" ]
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