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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Nach seiner Schreinerlehre kam Paul Ehrentraut wahrscheinlich auf Wanderschaft nach Worms; er heiratete 1904 die Wormserin Anna Scherer, mit der er zwei Töchter hatte; er war engagiert in Partei- und Gewerkschaftsarbeit; 1917 wurde er zum 2. Vorsitzenden der SPD Worms und zum Vorsitzenden der Ortsverwaltung Worms des Deutschen Holzarbeiter-Verbandes gewählt; ab ca. 1919 bis 1933 war er Mitglied im Wormser Stadtrat; ebenfalls ab 1919 war er bezahlter Funktionär seiner Gewerkschaft, später wurde er Geschäftsführer und Bevollmächtigter; Protokolle u.ä., die seine Tätigkeit näher belegen könnte, sind nicht vorhanden; von 1919 bis 1933 war er beim Arbeitsamt Worms tätig, zuletzt als Abteilungsleiter; mit Beginn des Nazi-Regimes verlor er seinen Arbeitsplatz und seine Ämter und Mandate; ab Frühjahr 1933 war Ehrentraut vielen Repressionen ausgesetzt und wurde denunziert; er war drei Tage im KZ Osthofen inhaftiert; da er trotz gesundheitlicher Probleme zu schwerer körperlicher Arbeit verpflichtet wurde, wurde er erwerbsunfähig; nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20.07.1944 wurde Ehrentraut von der Gestapo verhaftet und sollte ins KZ Buchenwald gebracht werden; dieses wurde am 24.08.1944 zerstört und so entkam Ehrentraut der Deportation; ein körperlicher Zusammenbuch führte dazu, dass er aus der Gestapo-Haft entlassen wurde; nach Kriegsende engagierte sich Ehrentraut für kurze Zeit beim Wiederaufbau der Gewerkschaften; die Wiederaufnahme seiner Berufstätigkeit mit 65 Jahren scheiterte nach wenigen Monaten" ],
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    "source" : [ "Arenz-Morch, Angelika u.a. (Hrsg.): Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34, Berlin 2019" ]
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