Kessel, Eberhard / 1907-1986

Varianter NameKessel, Eberhard ¬von¬ / 1907-1986 | Kessel, Ebehard / 1907-1986
Geburtsdatum01.04.1907
GeburtsortHannover
Sterbedatum17.01.1986
SterbeortMainz, Kreisfreie Stadt 
WirkungsortMarburg | Mainz, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungHistoriker  | Hochschullehrer 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Geschichtswissenschaft  | Bildung. Erziehung 
Werke¬Die¬ Magdeburger Geschichtsschreibung im Mittelalter bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts, 1931
QuellenMainzer Historiker / Heinz Duchhardt (Hg.). - Göttingen, 2020. - (Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz. Neue Folge ; Band 16). - ISBN 978-3-8471-1115-3. - S. 172-189
GND-Nummer118561669
Siehe auch Hessische Biografie | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel |  GND identifiers in the Catalogus Professorum of the University of Mainz
LiteraturLiteratur über Eberhard Kessel in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 23.07.2020

Biogramm

Eberhard Kessel wurde 1907 in Hannover geboren. Nach dem Abitur in Halberstadt 1925 studierte er Geschichte, Klassische Philologie und Philosophie in Leipzig und Berlin. 1930 promovierte er an der Friedrichs-Wilhelms-Universität in Berlin. Ab 1931 war Kessel Stipendiat der "Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft". Seine Habilitation erfolgte 1936, wegen seiner mangelnder nationalsozialistischen Gesinnung durfte er allerdings nicht lehren. Ab 1939 arbeitete er als Angestellter der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres in Potsdam. Nach Ende des Dritten Reiches wurde Kessel als amerikanischer Kriegsgefangener in der Lageruniversität in Dermott, Arkansas Ordinarius der geschichtswissenschaftlichen Abteilung. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er 1946 Dozent für Geschichte an der Philosophischen Fakultät in Marburg. 1947 heiratete er die Germanistin Gisela Krause (1918-1991), das Paar hatte zwei Kinder. 1954 wurde Kessel außerplanmäßiger Professor an der Philipps-Universität Marburg. 1962 erfolgte der Ruf auf einen Lehrstuhl an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach seiner Emeritierung lehrte er noch bis 1985 altersweise in Mainz.