| Varianter Name | Sickingen, Franciscus ¬von¬ | Sickingen, Frantz ¬von¬ | Sickingen, Franz ¬von¬ |
| Geburtsdatum | 02.03.1481 |
| Geburtsort | Ebernburg |
| Sterbedatum | 07.05.1523 |
| Sterbeort | Landstuhl, Sickingenstadt, Stadt |
| Wirkungsort | Trier, Kreisfreie Stadt | Simmern / Hunsrück, Stadt |
| Beruf oder Beschäftigung | Ritter | Hauptmann |
| GND-Sachgruppe | Personen zu... | Politiker und historische Persönlichkeiten | Militär |
| In Beziehung stehende Person | Hensel, Richard | Schienen, Jacob |
| Quellen | Pfälz. Lebensbilder. 1. 1964. 23f., Saarpfälz. Lebensbilder | http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Sickingen (Stand: 31.05.2011) | Naheland-Kalender. - 1983, S. 56 |
| GND-Nummer | 118613898 |
| Siehe auch | TRIPOTA - Trierer Porträtdatenbank | GND identifiers in the project regionalgeschichte.net (biographies) | Digitaler Portraitindex - Alle Personen | Biographien der NDB | Biographien der ADB | |
| Literatur | Literatur von Franz von Sickingen in der RPB | Literatur über Franz von Sickingen in der RPB |
Reichsritter; Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft; einziger Sohn von Schweikard VIII. von Sickingen und somit Erbe der Ebernburg; sein Einsatz für die Interessen der Ritterschaft gegen die Territorialherren führte 1515 zum Konflikt mit Kaiser Maximilian I. und zu seiner Ächtung; nach Beendigung dieser "Wormser Fehde" wurde die Reichsacht aufgehoben; Bekanntschaft mit Ulrich von Hutten; unterstützte bekannte Reformatoren und gewährte ihnen Asyl auf der Ebernburg; 1522 führte er den "Pfälzer Ritteraufstand" an, wobei er versuchte, Kurfürstentum und Erzbistum Trier im Sinne der Reformation zu säkularisieren; nach erfolgreicher Eroberung der kurtrierischen Städte Blieskastel und St. Wendel kapitulierte er bei der Schlacht an der Burg Nanstein und starb hier am 07.05.1523; in Bad Münster am Stein-Ebernburg und in Landstuhl tragen Schulen den Namen des Ritters Franz von Sickingen, und in beiden Städten wurden Denkmäler für ihn errichtet