| Varianter Name | Starklof, Karl Christian Ludwig / 1789-1850 | Starklof, ... / 1789-1850 | Starklof, Karl C. / 1789-1850 | Starklof, Carl Christian Ludwig / 1789-1850 | Starcklof, Ludwig / 1789-1850 | |
| Geburtsdatum | 28.09.1789 |
| Geburtsort | Ludwigsburg |
| Sterbedatum | 11.10.1850 |
| Sterbeort | Oldenburg |
| Wirkungsort | Frankfurt am Main | Stuttgart | Oldenburg | Birkenfeld, Stadt | Oberstein |
| Beruf oder Beschäftigung | Sekretär | Amtmann | Richter | Theaterintendant | Schriftsteller |
| GND-Sachgruppe | Personen zu... | Politiker und historische Persönlichkeiten | Schreiben. Dichtung | Theater. Tanz |
| Werke in Auswahl | ¬Die¬ Prinzessinnen, 1818 | ¬Der¬ verlorene Sohn, 1827 | Helgoland, 1832 | Vierzehn Tage im Gebirge, 1837 | Armin Galoor, 1846 | |
| Quellen | Handschr. Konvolut Büchereistelle Koblenz, Irene Wiesner | http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Starklof (Stand: 08.02.2012) | Munsteiner, Axel: Für den Herzog auf Erkundungsreise, in: Rhein-Zeitung, Ausg. L, vom 17.10.2016, S. 22 |
| GND-Nummer | 118616846 |
| Siehe auch | Biographien der ADB | |
| Literatur | Literatur von Ludwig Starklof in der RPB | Literatur über Ludwig Starklof in der RPB |
Gymnasium in Oldenburg; 1807 Jurastudium in Göttingen und Heidelberg, 1811 Staatsprüfung; er wurde Kanzleisekretär bei der Regierung im oldenburgischen Fürstentum Eutin, dann war er 1814 Sekretär der oldenburgischen Gesandschaft beim Wiener Kongreß und 1815 bei der Bundesgesandtschaft in Frankfurt am Main; 1819 folgte die Ernennung zum Kabinettssekretär und Hofrat; danach heiratete er die Tochter des dänischen Gesandten in Eutin, Elisabeth D. Römeling; 12.-18.10.1816 ging er auf Erkundungsreise nach Birkenfeld, das bei den Gebietsumverteilungen im Zuge des Wiener Kongresses Oldenburg zugeschlagen werden sollte; er war dabei inkognito als Tourist auf der Nahe unterwegs; er beurteilte das Land als für Oldenburg überwiegend vorteilhaft, den Ort Oberstein allerdings als "eng", "schmutzig" und wirtschaftlich in Niedergang begriffen; im April 1817 wurde die Gebietsreform vollzogen; 1826 Versetzung auf eigenen Wunsch ins oldenburgische Oberstein, um als Amtmann und Amtsrichter tätig zu sein; 1828 erfolgte dann die Rückversetzung nach Oldenburg; 1829 wurde er zum 1. Kabinettsekretär unter dem neuen Großherzog Paul Friedrich August; 1834 war er Leiter der Staatskanzlei und "Geheimer Hofrat"; aufgrund seiner demokratisch gesinnten Einstellung Zerwürfnis mit dem Großherzog, der mit der Einführung einer Landesverfassung zögerte; sein Roman "Armin Galoor" (1846), der die politischen Zustände karikiert, setzte seiner politischen Karriere ein Ende; 1848 kandidierte er erfolglos zum Abgeordneten bei der Deutschen Nationalversammlung und ging danach als Zeitungsberichterstatter nach Frankfurt am Main und Stuttgart; Freitod 1850; er setzte sich für den Abbau von Bildungsschranken als Voraussetzung einer positiven wirtschaftlichen und politischen Entwicklung ein; er gründete 1832 das Oldenburgische Theater und war bis 1842 selbst Intendant und Theaterdirektor; er malte und schrieb früh Aufsätze; schrieb Erzählungen, Novellen, Romane