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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Joseph Wittlich wurde 1903 als viertes von fünf Kindern in Gladbach (Neuwied) geboren. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete er als Hilfsarbeiter bei verschiedenen Arbeitgebern. Nach eigener Aussage begann er, mit zehn Jahren zu malen. Bedingt durch die beiden Weltkriege und Wittlichs häufigen Wohnungswechsel sind mit Ausnahme eines Buches, in das er hineingeschrieben und -gezeichnet hatte, keinerlei Nachweise seiner frühen Maltätigkeit überliefert. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gemalte Bilder, die er verschenkt hatte, haben sich erhalten. Bei einer Besichtigung der Keramikwerke Georg Steuler im Dezember 1966 entdeckte der Keramikkünstler Fred Stelzig die in den Fabrikhallen hängenden Bilder. Die von ihm initiierte und von Dieter Honisch ausgerichtete Ausstellung im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart veränderte das Leben Wittlichs grundsätzlich. Bis zu seinem Tod im Jahre 1982 waren seine Bilder in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Stelzig hatte die Vollmacht, die Werke seines Schützlings zu vermarkten. Doch daneben verschenkte Wittlich wie schon früher Bilder an Freunde und Kollegen. Stets malte Josef Wittlich seine Werke nach Bildern, wobei er die Vorlagen aus ihm leicht zugänglichem Material bezog. Es waren Abbildungen aus einer Weltkriegschronik, aus Warenhauskatalogen, der Regenbogenpresse, Ansichtskarten oder Totenbilder. Durch Verzerrungen und Perspektivverschiebungen erreichte er mit seinen Nachbildungen eigenwillige Interpretationen, die in der Kunstgeschichte einzigartig sind. Bemühungen, ihn der naiven Malerei, der Art Brut oder zeitlich parallelen Strömungen wie Pop Art oder Hard Edge zuzuordnen, werden seinem Werk nicht gerecht.--- [Biographie von: Hans Körner und Manja Wilkens]." ],
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