Weber, Gottfried / 1779-1839

Varianter NameWeber, Jacob Gottfried / 1779-1839
Geburtsdatum01.03.1779
GeburtsortFreinsheim, Stadt 
Sterbedatum21.09.1839
SterbeortBad Kreuznach, große kreisangehörige Stadt 
WirkungsortHeidelberg | Mannheim | Mainz, Kreisfreie Stadt  | Darmstadt
Beruf oder BeschäftigungKomponist  | Musikwissenschaftler  | Jurist  | Abgeordneter 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Musik. Musikwissenschaft  | Recht  | Politiker und historische Persönlichkeiten 
Werke in AuswahlVersuch einer geordneten Theorie der Tonsezkunst [sic], 3 Bände, 1817-1821 | Mehrstimmige Gesänge für große Singvereine und kleinere Zirkel op.41, 4 Hefte, 1825-1827
QuellenHoltmeier, Ludwig: Art. Weber, Gottfried in: MGG Online, hrsg. von Laurenz Lütteken, New York, Kassel, Stuttgart 2016ff., zuerst veröffentlicht 2007, online veröffentlicht 2016, https://www.mgg-online.com/mgg/stable/13241 (Stand: 05.12.2022) | Beer, Axel: Art. Weber, (Jacob) Gottfried, in: Musik und Musiker am Mittelrhein 2 - Online, hrsg. im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte von Axel Beer, Mainz 2018-2022, http://mmm2.mugemir.de/doku.php?id=weberjg (Stand: 05.12.2022)
GND-Nummer118643231
Siehe auch Digitaler Portraitindex - Alle Personen |  Hessische Biografie |  Biographien der ADB | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Personen der Landesbibliographie Baden-Württemberg |
LiteraturLiteratur über Gottfried Weber in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 05.12.2022

Darstellung von Weber, Gottfried

Bildquelle: Viardot/Formentin | Wikimedia Commons | Public domain

Biogramm

Bereits als Kind Klavier- und Flötenunterricht, später Erlernen weiterer Instrumente; Abschluss des Gymnasiums in Mannheim; ab 1796 Jura-Studium in Heidelberg und Göttingen; ab 1802 am Hofgericht in Mannheim tätig, 1805 dort Eintritt in den Staatsdienst, bis 1814 Fiskalprokurator in Mannheim; 1814-1818 Richter in Mainz; ab 1819 Hofgerichtsrat und später Generalstaatsprokurator in Darmstadt; 1838 bis 1839 gehörte er der Zweiten Kammer der Landstände an; umfassende musikalische Aktivitäten wie die Gründung von Musikgesellschaften und die Organisation von Konzerten an den verschiedenen Orten seiner Berufstätigkeit; zahlreiche Textbeiträge zu musikalischen Themen in Zeitschriften und Büchern; 1824 Gründung der kirchenmusikalischen Zeitschrift "Cäcilia", für die er auch selbst viele Artikel verfasste; Austausch und Freundschaft mit wichtigen Persönlichkeiten des Musiklebens wie Carl Maria von Weber und Johann Georg Vogler; auch selbst als Komponist aktiv, wenngleich seine eigentliche Bedeutung in den musiktheoretischen Schriften liegt, insbesondere in dem dreibändigen Werk "Versuch einer geordneten Theorie der Tonsezkunst", das großen Einfluss auf die Musikwissenschaft hatte; 1823 Ehrendoktorwürde der Universität Gießen